eBay Quartalszahlen zum 4. Quartal: Der Blick in die Kugel

Da eBay heute seine Quartalszahlen zum 4. Quartal 2008 bekanntgibt, versuchen sich diverse Analysten bereits in Voraussagen.

Cowen’s Jim Friedland

Stufte die Einkommensprognose für 2009 auf $8.423 Milliarden, von vormals $8.654 Milliarden. Den Ertrag pro Aktie reduzierte er auf 1.60 US-Dollar, ausgehend von 1.64 Dollar. Friedland erklärte, dass die niedrigeren Schätzungen eine Kombination einer weiteren Stärkung des amerikanischen Dollars, schwächerer Online-Verkäufe insgesamt, und des „rapiden Niedergangs“ der internationalen Autoverkäufe sei. Er fügte hinzu, dass Auto und Zubehör die größte Kategorie auf eBay seien. Die eBay-Aktie stuft er mit „neutral“ ein.

RBC Capital’s Stephen Ju

Sieht das Betriebseinkommen bei geschätzten 8.8 Milliarden US-Dollar liegen und revidierte seine Vorhersage von 9 Millionen Dollar. Den Erlös je Aktie stufte er von 1.74 Dollar auf 1.68 Us-Dollar herab. Ju sagt, dass das Transaktions-Volumen sich beschleunigen wird, da die Einstellungen nach oben gehen, wobei jedoch die Umschlagsraten nach unten gehen, was er auf die Technologie der Suchabfolge und die abnehmende Nachfrage zurückführt.

Jefferies & Co.’s Youssef Squali

Wiederholte sein “Kaufen? für die Aktie, machte aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass das Unternehmen in seinen Vorhersagen für 2009 eher vorsichtig sein wird. Den Erlös für 2009 prognostiziert er mit 8.46 Milliarden Dollar (von 8.75 Milliarden Dollar) und den Aktienwert sieht er bei 1.48 US-Dollar je Aktie (vorher 1.65 Dollar).

Bernstein Research Analyst Jeffrey Lindsay

Seine Schätzungen liegen bei $ 1.59 pro Aktie, heruntergestuft von $ 1.65. Er hob gleichzeitig hervor, dass eBay sich erst wieder zum Ende des Jahres 2009 erholen wird, wenn auch die ökonomische Lage der USA sich verbessert hätte. Lindsay erklärt, dass die finanziellen Parameter anfangen wieder attraktiver auszusehen, aber er fügt hinzu: „Die Zielsetzung und die Prognosen für das Jahr 2009 werden von eBay sehr niedrig angesetzt werden, wahrscheinlich sogar viel niedriger, als der tatsächliche Wert des Unternehmens ist.“

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