Vorteile der Änderungen beim Checkout auf dem amerikanischen Marktplatz

Wie wir auf onlinemarktplatz.de bereits berichtet haben, nimmt eBay Veränderungen beim Checkout-System, also beim Abschließen der Bestellungen vor. Das könnte dazu führen, dass die nicht zahlenden Kunden demnächst weniger werden, bedeutet aber auch, dass eBay nun auch mehr Einsicht in Bezahlungen bekommt, so wie es schon bei Amazon.com der Fall ist.

Zudem wird eBay in den kommenden Monaten mehr Drittanbieter (z.B. MoneyBookers) zulassen. Bisher durfte nur über PayPal oder neuerdings auch über ProPay elektronisch bezahlt werden. Durch die Ausweitung der Integration der Online-Bezahlsysteme kann sich eBay nun einen besseren Überblick darüber verschaffen, ob ein Käufer seine Bezahlung abgeschlossen hat oder nicht.

Am Donnerstag vergangener Woche hat eBay angekündigt, dass Händler, die ihr eigenes Internet-Händlerkonto führen, ihre Konten über den Payflow Gateway Account mit eBay verbinden können. Damit ein Händler Kreditkarten bei Zahlungen über das Internet annehmen kann, muss der Verkäufer einen Internet-Händleraccount bei einer Annahmestelle haben. Die Annahmestelle genehmigt dann die mit der Karte getätigten Käufe und stellt sicher, dass die Zahlung auf das Bankkonto des Händlers überwiesen wird. Beim Kaufabschluss auf eBay gibt der Käufer seine Kreditkarteninformationen ein und das Geld wird danach direkt auf dem Internet-Händlerkonto gutgeschrieben.

eBay-Händler haben sich immer häufiger über nicht zahlende Kunden und den darauffolgenden langwierigen Prozess der „nicht bezahlten Waren“-Berichte beschwert. Durch die Änderungen kann eBay nun Waren zurückhalten, wenn festgestellt wird, dass der Käufer beim Checkout-Prozess nicht gleich seine Rechnung begleicht. Andere Webseiten wie Amazon.com oder Overstock nutzen diese Möglichkeiten schon seit längerem.

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