Vorsicht bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken

Kleidung und Haushaltsgeräte sind die unbeliebtesten Weihnachtspräsente und trotzdem landen auch diese jedes Jahr wieder unter dem Weihnachtsbaum. Die Gesamtsumme aller unwillkommenen Geschenke, die sich jedes Jahr wieder unter deutschen Christbäumen befinden, beträgt fast eine Milliarde Euro, genauer 973.245.000 Euro.

Das ist das Resultat einer repräsentativen Umfrage, die TNS Infratest im Auftrag des Online-Marktplatzes eBay durchgeführt hat. 21,2% der Befragten erklärten, dass sie im vergangenen Jahr unerwünschte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum fanden.

Wie so oft gibt es auch hier Unterschiede zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlecht. Frauen haben an Geschenken mit einem durchschnittlichen Gesamtwert von 72 Euro keine Freude, bei Männern ist der Wert mit 111 Euro klar höher als bei Frauen.

Ganz oben auf der Liste der nicht erwünschten Geschenke findet man Bekleidung. 24,5%, und damit fast jeder 4. Deutsche, rechnet hier mit schlimmen Fehlgriffen.  Besonders hoch liegt die Fehlerquote bei verschenkter Kleidung für Schüler und Jugendliche, denn in dieser Kategorie erklärten immerhin 36,8% der befragten Schüler, dass nur selten ihr Geschmack getroffen würde. Auch 27,8% der Männer möchte Bekleidung nicht unter dem Weihnachtsbaum wiederfinden. In der Damenwelt sind bei 36,7% Haushaltsgeräte verpönt. Nach Weihnachten dann werden die unbeliebten Präsente von 22,5% über das Internet veräußert. Bei den 14- bis 39-Jährigen tun dies sogar 36,1%.

Die Studie bracht ebenso zu Tage, dass je größer die Familie, desto größer das Verlangen, untaugliche Weihnachtsgeschenke zu Geld zu machen: So würden unter den allein Wohnenden 16% unerwünschte Geschenke im Internet veräußern, bei den Personen hingegen, die in einem Haushalt mit mehr als 4 Personen wohnen sind es schon 33,1%. Immerhin 46,3% würde ein unerwünschtes Weihnachtspräsent weiterverschenken.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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