Berliner geben 202 Euro für Weihnachtsgeschenke aus, die Bayern 263 Euro

einkaufswagen.jpgEine repräsentative Umfrage, die TNS Infratest im Auftrag des Online-Marktplatzes eBay durchgeführt hat, ergab, dass 28,4% der Bundesdeutschen in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke weniger ausgeben als noch im Jahr 2007. Mehrausgaben im Vergleich zum Vorjahr planen dagegen nur 11,6%.

Der Anteil derjenigen, die komplett auf den Kauf von Weihnachtsgeschenken verzichten wollen, hat sich fast verdoppelt: Er ist von 2,6% im Vorjahr auf 4,8% im Jahr 2008 gestiegen. Durchschnittlich 242 Euro planen die deutschen Bürger für Präsente auszugeben, was etwa 10% unter dem Vorjahreswert liegt.

Auffallend ist, dass die regionalen Unterschiede weit auseinander klaffen: Während die Berliner mit im Schnitt 202 Euro mit Abstand am wenigsten Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben, liegt der Weihnachtsetat in Bayern mit 263 Euro im Durchschnitt fast 30% höher. Die Motive der Kaufzurückhaltung sind unterschiedlicher Natur. Zum einen, und damit auch der häufigste Grund, nannten 39,6% der Befragten, dass sie weniger Geld zur Verfügung hätten. Auf Rang 2 mit 20,3% wird die allgemeine wirtschaftliche Lage angeführt: Da alles teurer werde, müsse auch bei den Geschenken gespart werden. Die Plätze 3 bis 5 sind mit folgenden Gründen belegt: „Die Zahl der zu Beschenkenden ist zurückgegangen“ antworteten 16,6% der Befragten „Ich bin bei der wirtschaftlichen Lage vorsichtiger mit dem Geldausgaben“ (13,7%) , „Ich möchte einfach nicht mehr viel Geld für Geschenke ausgeben“ (10,4%).

Die jüngere Generation zwischen 14 und 29 Jahren sucht die Geschenke auf günstigen Quellen, wie zum Beispiel auf den Online-Marktplatz eBay (77,5%), um dennoch eine Möglichkeit zu haben, ein teureres Präsent zu finden. Etwa zwei Drittel der interviewten Deutschen, nämlich 63,5%, würden ein preiswerteres Geschenk wählen, sollte das Wunschobjekt zu teuer sein. 57,7% würden sich jemanden suchen, mit dem sie für das Geschenk zusammenlegen können. Jeder vierte (25,6%) kann sich vorstellen, durch Verkäufe von eigenen Gegenständen, das Weihnachtsgeschenk zu finanzieren, wobei Frauen weniger an ihrem Eigentum hängen, als die Männerwelt. 32,9% aller Frauen würden etwas aus ihrem Haushalt veräußern, um in ein Weihnachtsgeschenk zu investieren, das außerhalb ihres Etats liegt. 48,6% der Deutschen kann sich vorstellen, etwas Gebrauchtes zu erwerben, um es dann als Weihnachtsgeschenk zu verschenken.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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