mobile.de – der Gewinner im Internet

In der momentanen schlechten wirtschaftlichen Situationen gibt es immer noch Plattformen, die gute Zahlen vorweisen können. Eine davon ist mobile.de. Im vergangenen Jahr wurden über Mobile.de, einer Tochter des Unternehmens eBay, Fahrzeuge im Wert von 20,4 Milliarden Euro veräußert. Zwar ist die Plattform gänzlich eigenständig, tauscht jedoch mit eBay Internet-Traffic aus, was für beide von Vorteil ist.

Die Plattform war und ist so erfolgreich, dass eBay vor 4 Jahren 121 Millionen Euro für das Start-up-Unternehmen zahlte.
Gegenüber MEEDIA äußerte Geschäftsführer Peter F. Schmid, dass die Autoindustrie momentan intensiv auf ihn zukommt und Werbung bucht. Schmidt ist sich sicher, dass die Web-Wirtschaft in der kommenden Krise der Gewinner sein wird.
Seit Ende der 90er Jahre ist mobile.de fester Bestandpunkt der Top-Ten-Liste der am häufigsten besuchten deutschen Web-Seiten.

Drei Gründe nennt Schmidt für den Erfolg von mobile.de. Als ersten Punkt führt er an, dass bereits die Initiatoren es schafften, eine Seite zu entwickeln, das besonders einfach zu verstehen und zu bedienen ist. Schon vor 10 Jahren war die KFZ-Plattform so einfach aufgebaut, dass sie europaweit genutzt wurde, obwohl die Webseite damals nur in deutscher Sprache verfasst war. Außerdem war es damals für die Seite von Vorteil, dass sie klein und auf die technischen Voraussetzungen seiner User exakt abgestimmt war. Ferner erklärt Schmidt, dass die Seite sich immer noch auf sein Kerngeschäft konzentriert, nämlich den KFZ-Handel im Netz. Außerdem setze man bei mobile.de auf klare Strukturen, eine übersichtliche Handhabung und die Nutzerfreundlichkeit der Website.

Zweitens, so Peter F. Schmidt, passten Autoinserate optimal ins Internet, da das Netz viel mehr als jede Zeitung bietet. So lassen sich online soviel Text oder Bilder publizieren, wie man möchte. Durch die ansehnliche Datenbank können sich Käufer und Händler schnell einen ausführlichen Marktüberblick verschaffen. Die angebotenen Preisinformationen bilden ferner einen guten Ausgangspunkt für faire Gespräche.

Der dritte Punkt liegt klassisches Thema und es wechseln etwa 3,5 Millionen Autos jährlich den Besitzer. Das gegenwärtige Angebot von mobile.de umfasst über 1,4 Millionen Fahrzeuge.

Auf die Frage nach den Unternehmenszahlen antwortet Schmidt, dass mobile.de als Tochter (eBay) eines börsennotierten Unternehmens natürlich keine Zahlen preisgibt. Im Jahr 2006 allerdings wurden Zahlen bekannt: Damals lag der Umsatz bei etwa 60 Millionen Euro, bei einem Gewinn von zirka 20 Millionen Euro. Die Zahlen aus dem Jahr 2007 stammen von der GfK, die berichtete, dass 2007 über mobile.de Fahrzeuge im Wert von 20,4 Milliarden Euro verkauft wurden.

Beitrag teilen: