Amerikanische Regulierungsbehörde bereitet neue Auflagen vor

In den USA soll ein verschärftes Gesetz zum Verkauf von Kinderbetten in Kraft treten. Dieses Gesetz könnte für den Online-Marktplatz eBay, aber auch andere Plattformen, zum möglichen Problem werden. Das Unternehmen arbeitet zwar schon lange mit den entsprechenden Behörden zusammen, um unsichere Gitterbetten vom Marktplatz fernzuhalten, dennoch könnte eBay zur Zielscheibe werden, wenn die Regierung dem zustimmt künftig die Betreiber der Plattformen für eben diese unsicheren Angeboten haftbar macht.

Die „Consumer Product Safety Commission“, eine Art Regulierungsbehörde für Verbraucher- und Produktschutz, bereitet gegenwärtig eine Bestimmung vor, nach der bestimmte Auflagen zur Sicherheit von Kinderbetten erfüllt werden müssen und der zweite-Hand-Verkauf von Betten, die diesen Standards nicht entsprechen, verboten werden.

Zur Debatte steht wieder einmal, wie auch schon in anderen Fällen, ob Online-Marktplätze wie z.B. eBay demnach Bußgelder auferlegt werden können, wenn Einzelpersonen den Service von eBay nutzen, um auf den Plattformen nicht legale Produkte verkaufen. Bislang deckt ein bestehendes Gesetz zu Kinderbetten alle diejenigen ab, die „herstellen, auf den Markt bringen, oder Verkaufsverträge abschließen.“ Die Behörden haben sich bisher noch nicht dazu geäußert, ob sie die Verantwortlichkeit beispielsweise auf eBay oder andere Plattformen übertragen werden.

eBay-Verantwortliche gehen davon, dass sie nicht in die Pflicht genommen oder gar bestraft werden, wenn Personen fragliche Gitterbetten auf der Plattform verkaufen. Jim Buckmaster, Boss von Craiglist erklärte: „Wir regieren immer sofort auf die Aufforderungen der Regulierungsbehörde, sodass man uns keinen Vorwurf machen kann.“

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