Einigung zwischen eBay und dem Kongress erzielt

Wie bereits auf onlinemarktplatz.de berichtet, gibt es einen Disput um den Handel von Karten zum Amtseinführung von Obama. Die Karten sollen nicht über eBay gehandelt werden. Nun hat es eine endgültige Entscheidung gegeben. Ticket-Auktionen zur Amtseinführung vom Barack Obama im Januar 2009 sind auf dem Online-Marktplatz verboten, so die Los Angeles Times.

Am Donnerstag bereits hat eBay alle Angebote von Eintrittskarten entfernt. Auch auf StubHub, einer Tochter von eBay, wurden die Ticket-Versteigerungen gestoppt. Auf StubHub wurden die Karten schon für 1.950-7.500 US-Dollar angeboten.

Nachdem sich eBay am Mittwochabend mit dem Komitee, das für die Amtseinführung zuständig ist, getroffen hatte, beschloss das Unternehmen die Karten-Offerten von der Plattform zu nehmen und auch künftig die Auktionen zu verbieten. eBay-Sprecherin Nicola Sharpe: „Der Hauptpunkt während des Meetings in Washington beschäftigte sich mit dem Verteilungs-Modus der Tickets und dem Geldwert der Eintrittskarten. Einzelheiten jedoch werde ich dazu nicht bekanntgeben. Wir haben dem Entschluss zugestimmt im Interesse aller Betroffenen.“

Die Offiziellen befürchten, dass einige der bereits angebotenen Karten Fälschungen waren.  Ein Angebot, das am Mittwoch vergangener Woche auf dem Online-Marktplatz schon ein Gebot von 5.000 Dollar erzielte, kam allerdings „aus einer Quelle des Kongresses“.