Verkaufen über eBay – es geht doch…

Gary Hendrickson, Vollzeit-eBay-Händler und selbsternannter „Auction Rebel“, erklärt in seinem Blog, dass trotz all der Veränderungen auf dem Online-Marktplatz eBay, sich Antiquitäten und Sammlerstücke immer noch sehr gut verkaufen lassen. Er versucht dies an einem Beispiel zu erläutern.

Vorher gibt er aber noch zu bedenken, dass es leicht ist, sich von den ganzen Wirren auf und um eBay frustrieren zu lassen und den Kopf in den Sand zu stecken, doch für ihn ist eBay immer noch der beste Platz im Netz um Antiquitäten und Sammlerstücke anzubieten und zu veräußern. Und das ohne Ausnahme.

Am 4. Oktober 2008, so Hendrickson, hatte er Möglichkeit 41 Bücher eines verstorbenen College-Professors zu erstehen – in 1A Qualität. Er zahlte insgesamt 183 US-Dollar dafür und stellte alle 41 Bücher bei eBay, in einer 7 Tage laufenden Auktion, ein. Als die Versteigerung am 19. Oktober beendet war, hatte er nicht nur alle Bücher verkauft, sondern auch noch 1.674,60 Dollar dafür erhalten. Die Einstellgebühren für die Bücher betrugen $10.25, die Verkaufsprovision $108.60. Die Gebühren für PayPal schätzt Hendrickson auf 50-55 US-Dollar. Das heißt, er geht mit einem Nettogewinn von etwa 1.300 Dollar aus der Auktion heraus.

Ihm ist es auch egal, was die Pessimisten unter den eBay-Nutzern sagen, für seine Verkaufssparte ist eBay der optimale Platz. Selbst auf seiner eigenen Webseite hätte er diesen Verkaufserfolg nicht gehabt. Da es sich um Bücher handelt, hätte er auch Amazon als Plattform wählen können, doch er ist der Meinung, dass es dann unter Umständen Monate gedauert hätte, bis er alle seine Bücher verkauft hätte. Vielleicht wäre bei Amazon auch $20 Dollar mehr pro Buch herausgesprungen, doch Hendricksons Priorität lag im schnellen Umsatz der Bücher und das, so der Autor, sei bei Amazon nicht gewährleistet.

Zum Abschluss erklärt er noch: „Ich bin der erste, der dem Fakt zustimmt, dass, wenn eBay seinen momentanen Weg weiter so beschreitet, wahrscheinlich auch die Zeit kommt, in der auch ich meine Antiquitäten und Bücher nicht mehr loswerde. Doch die Zeit ist noch nicht da.“

In der Zwischenzeit gibt Hendrickson den Ratschlag, sollte man sich nicht von all den Negativ-Schlagzeilen beeinflussen lassen, sondern sich voll und ganz auf sein Business konzentrieren.

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