John Donahoe über die Zukunft der eBay-Tochter Skype

menschen_puzzle_1.jpgSkype wurde von eBay vor zirka 3 Jahren übernommen, doch bislang konnte es noch nicht so richtig in das eBay-Herzstück integriert werden. eBay sah in dem Telefonie-Anbieter einen Geschäftszweig, der täglich von der eBay-Gemeinschaft genutzt wird, um Kunden zu kontaktieren, Fragen zu beantworten und Vor- und Nachverkaufsgespräche zu führen. Doch all dieses trat nicht ein.

Gerüchte über einen Verkauf von Skype mehrten sich, nun äußert sich eBay CEO John Donahoe gegenüber der Financial Times und fachte damit das Feuer weiter an. „Was wir dieses Jahr noch weiter testen werden sind die Synergien. Sollten diese stark genug sein, werden wir Skype auf jeden Fall behalten. Wenn nicht, werden wir das Thema Skype neu überdenken. Das könnte dann auch zur Veräußerung führen“, so John Donahoe.

Die Nachricht kommt, nachdem Skype ein fulminantes erstes Quartal hingelegt hat mit 162 Millionen US-Dollar an Einkünften, was einem Anstieg von 61% im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Für dieses Jahr wird Skype noch höher bewertet und man rechnet mit etwa 500 Millionen US-Dollar. Dieser Umstand könnte dazu führen, dass eBay das VoIP-Unternehmen tatsächlich zum Verkauf anbietet.

Die Gerüchteküche brodelt und Google könnte ein potentieller Käufer sein, da Google Skype besser nutzen könnte, es sei denn, die eBay-Nutzer springen in nächster Zeit noch auf den Zug auf. Ein Google-Sprecher erklärt: „Wir kommentieren keine Gerüchte oder Spekulationen um eventuelle Akquisitionen. Grundsätzlich aber sind wir natürlich ständig in Gesprächen über denkbare Partnerschaften. Doch auch nur dann, wenn wechselseitige Vorteile für Nutzer, Werber und Betreiber gegeben sind.“

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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