Online-Bestellung als Erfolgsgarant für Unternehmen

Eine Analyse des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) kommt zu dem Endergebnis, dass das World Wide Web als Verkaufsplattform für den Großteil der deutschen Wirtschaft immer mehr zum ausschlaggebenden Erfolgskriterium wird. So ist der Anteil der Unternehmen mit Online-Bestellungen im Zeitraum eines Jahres um zirka 33% angewachsen, das heißt bei etwa jedem vierten Unternehmen gehen die Aufträge über das Netz ein.

BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer erklärt: „Der deutschen Wirtschaft ist es über das Angebot von Online-Bestellungen möglich, neue Märkte zu erschließen und unnötige Kosten in den Betrieben teils erheblich zu senken.“ Gegenüber pressetext unterstreicht BITKOM-Sprecher Christian Hallerberg die Aussage von Scheer: „Der Kostenvorteil liegt für viele Unternehmen auf der Hand. Zudem lässt sich die interne Produktionsplanung durch Online-Bestellungen besser abwickeln, wobei Fehler bei der Eingabe der Daten per Hand vermieden werden. Außerdem ist ein weiterer Vorteil, dass Aufträge, die über Internet-Plattformen abgewickelt werden, danach automatisch in die firmeneigene Datenverarbeitung eingespeist und somit schnell weiterbearbeitet werden können. Somit entfallen vor allem kostenintensive Arbeitsschritte wie die Auftragserfassung per Hand. Die Online-Bestellung ist ein gutes Beispiel dafür, dass durch Informations- und Kommunikationstechnik die gesamte Wirtschaft branchenübergreifend profitieren kann.“

Vergleicht man die 27 EU-Mitgliedstaaten, so liegt Deutschland auf Rang 6 beim Anteil der Unternehmen, die Online-Bestellungen annehmen. Platz 1 belegt Dänemark, denn hier hat im Jahr 2007 jede dritte Firma Bestellungen über das Internet entgegen genommen. Großbritannien (29%), Irland und Schweden mit je 27% und die Niederlande mit 26% folgen auf den nächsten Plätzen. In Finnland liegt der Prozentsatz bei mageren 15% und das, obwohl die Internetnutzung staatlich gefördert wird. In der Bundesrepublik ist die Internet-Bestellung dagegen besonders verbreitet bei größeren Unternehmen, die mehr als 250 Angestellte beschäftigen, 2007 gingen in 42% dieser Unternehmen Online-Aufträge ein. Zieht man einen Vergleich zu 2002, waren es gerade mal 17% der Firmen, die über das Internet Bestellungen annahmen.

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