Britische Gewerbetreibende handeln zunehmend als Privatpersonen

apfelorange.jpgDie Frage, die man sich momentan beim britischen Online-Marktplatz eBay stellen muss: Warum tauchen dort immer mehr als gewerbliche Händler getarnte Privatverkäufer auf? Im Januar diesen Jahres hat eBay eindeutig auf die Notwendigkeit hingewiesen, sich, wenn man als gewerblicher Verkäufer tätig ist, auch als solcher bei eBay anzumelden und sogar dahingehend seine Richtlinien verschärft. Es handelt sich dabei nicht nur um eine eBay-Richtlinie, sondern es ist zugleich auch Gesetz!

Und momentan scheint es bei eBay.co.uk eine Menge Personen zu geben, die sowohl die Richtlinie, als auch die gesetzliche Vorschrift nicht interessiert. Aus welchem Grund auch immer, sei es um den Finanzbehörden ein Schnäppchen zu schlagen oder Käufer um ihre Rechte zu bringen, die bei gewerblichen Händlern anders gestaltet sind als bei Privatpersonen.

eBay reagiert darauf wie folgt: „Uns fehlt die Möglichkeit, außerhalb eBays zu ermittlen, um festzustellen, ob Händler gewerblich oder privat handeln. Allerdings überprüfen wir die Anmeldungen einzelner, um zu sehen ob sie gewerblich oder privat Geschäfte auf dem Online-Marktplatz betreiben. Zudem existiert ein Brutto-Umsatz Schwellenwert, der auf einem Level ist, den nur Gewerbetreibende erreichen können. Unterhalb des Wertes können Verkäufer selbst entscheiden, zu welcher Kategorie sie sich zählen. Wir werden in jedem Fall noch mehr Gewicht darauf legen, dass gewerbliche Händler nicht nur eine Teil-Adresse angeben, sondern wie verlangt die vollständige Anschrift. Normalerweise werden „Ersttäter“ von uns verwarnt, bei nochmaligen Verstößen jedoch geht es bis zum permanenten Ausschluss von der Plattform.“

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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