Betrüger ergaunerte 50.000 US-Dollar durch Kontoanmeldungen bei Online-Bezahldiensten

geldsaecke.jpgDass es unterschiedliche Methoden gibt sein Geld zu verdienen, wissen wir alle. Leider finden auch Betrüger immer wieder neue Wege um an Geld zu gelangen.

So muss sich derzeit ein Kalifornier wegen eines bizarren Betrugsschemas rechtfertigen. Der Mann aus den USA eröffnete Tausende von verschiedenen Konten bei Online-Bezahldiensten und Brokern und kassierte die zur Überprüfung der Bankverbindung an ihn überwiesenen Geldbeträge. Teilweise waren es nur Centbeträge, manchmal auch kleinere Dollarbeträge. Es ist kaum zu glauben, aber durch diese Masche ergaunerte er insgesamt 50.000 US-Dollar.

Wie in der Anklageschrift zu lesen ist, meldete sich der Gauner immer mit Comicfigur-Namen an. Er meldete sich auch bei Google-Checkout an, und erschwindelte dort 8.225 US-Dollar. Dieses Geld ließ er dann auf 8 verschiedene Bankkonten überweisen, immer bei dem gleichen Kreditinstitut.

Die Bank erkundigte sich bei ihm nach der Anzahl der vielen „Cent-Überweisungen“, worauf der Kalifornier erläuterte, dass es durch die Bestimmungen von Google nicht untersagt sei, verschiedene Online-Bezahl-Konten zu führen sowie wechselnde E-Mail-Adressen einzusetzen. Die Bank beließ es dabei, nicht aber der Geheimdienst, der auf der Suche nach eventuellen Terroristen die unzähligen falschen Kontoanmeldungen ausfindig machte. Noch ist der Betrüger nicht in Haft, sondern bis zur Verhandlung, gegen Zahlung einer Kaution, in Freiheit.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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