eBays ungeliebte Töchter

Der eBay-Kenner Randy Smythe hat sich in einem Bericht mit Namen „Dead Pools bei eBay“ Gedanken über die aus seiner Sicht nicht gewinnbringenden eBay-Sparten gemacht. Schon vor einigen Wochen hatte er sich mit dem Thema auseinandergesetzt und schrieb über nicht ertragsfähige Bereiche, die das Kerngeschäft eBays eher behindern, als sich lohnend auszuwirken.

Zunächst weist er darauf hin, dass eBay Matchups und der amerikanische eBay Playground ohne großes Tamtam von der Bildfläche verschwunden sind. Hier nun seine Gedanken zu eBays ungeliebten Töchtern:

  • eBay Express in den USA

Nachdem Deutschland und Großbritannien schon das Handtuch geworfen haben, sieht er es als erwiesen an, dass die Schließung von eBay Express in den USA nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Er rechnet mit der Einstellung Ende des Jahres.

  • Half.com

Hier sagt er, dass das eBay-Management sich nie verpflichtet fühlte Half.com die notwendige Unterstützung zu geben, die die Plattform zum Wachsen brauchte. In diesem August rechnet er damit, das Half.com geschlossen und nicht verkauft wird, denn Smythe ist der Meinung, dass ein Verkauf nicht möglich sein wird.

  • Skype

Was den Telefonie-Anbieter anbelangt, so liegt der sichere Verkaufspunkt für Smythe Ende des Jahres 2008. Klar, Skype zeigt ein ordentliches Wachstum, doch diese Entwicklung hat mit dem Kerngeschäft eBays wenig gemeinsam.

  • Stumbleupon

War günstig im Kauf und wächst, jedoch macht es für eBay solange keinen Sinn, bis sich herausgestellt hat, wie StumpleUpon eBay beim relativ neuen Zweig der Werbung unterstützen kann. Momentan könnte StumpleUpon nur durch einen Verkauf eBay zu Geld verhelfen.

  • Rent.com

Smythe hat noch keinen triftigen Grund gefunden, warum eBay diese Plattform je erworben hat. Und wer könnte ein möglicher Käufer für Rent.com sein?

  • Dealtime

Die internationale Version von shopping.com, doch warum unterhält 2 verschiedene Handelsmarken? Warum wird shopping.com nicht weltweit eingesetzt?


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