Online-Handel in Zeiten der Krise

Es wird nur wenig überraschend sein, aber der allgemeine Online-Handel ist eine der wenigen Industrien, die bislang wirklich nachhaltig davon profitiert, wenn man weniger in den Läden einkauft und aus Gründen der Sicherheit vieles im Netz bestellt.  Zwar darf dahingestellt sein, ob dies langfristig anhalten wird, aber die nackten Zahlen momentan zeichnen ein eindeutiges Bild. So weit sogar, dass man davon ausgehen darf, dass der Handel im Netz auch nach der hoffentlich baldigen Rückkehr zu einer Art Normalität weiter an Dominanz gewinnen wird. Die Vorzeichen sprechen dabei für sich.

Die Nutzer entscheiden

Wie sich der Markt verändern wird, liegt größtenteils am Endnutzer, also der Person die ein Produkt oder eine Dienstleistung erwerben will. Nutzer geben den Ton an und sorgen so für Entwicklungen auf dem Markt. Moderne mobile Zahlungen, Social Selling, künstliche Intelligenz oder auch Voice Commerce – all diese wichtigen Trends müssen zuallererst dem Kunden dienen und seine Bedürfnisse übertreffen. Die Big Player haben bereits den „benutzerzentrierten“ Ansatz gewählt. Daher haben die meisten E-Commerce-Experten der großen Unternehmen engagierte Teams, die regelmäßig nach Technologietrends suchen und diese umsetzen. Die Hauptfrage ist jedoch, welche Trends es wert sind, umgesetzt zu werden. Ein nachweislicher Trend hier geht in die Richtung der mobilen Zahlweisen. Die Nachfrage der Nutzer nach Mobile-First-Lösungen steigt, und Marken werden nach einem modernen Ansatz suchen, um diesen mobilen Wandel zu bewältigen. Smartphones und kompakte kleine Tablets werden daher immer relevanter für die mobile Zahlung. Das gilt für den Kauf von Büchern, Hilfen bei Browserspielen, aber auch beim schnellen Besuch von unterhaltsamen Seiten wie Deutschland Slots. In all diesen Fällen sollte der Zahlvorgang nutzerfreundlich und schnell sein, um sich auf das wesentliche zu konzentrieren.

Verändertes Kundenverhalten

Noch zu Beginn des Jahres 2020 war der Online-Handel lediglich eine von vielen Möglichkeiten, um schnell und effizient einzukaufen. Allerdings gab und gibt es immer noch viele Menschen die sich vehement dagegen wehren, ihren Supermarkteinkauf mit Amazon zu ersetzen und statt Bargeld plötzlich mit Apple Pay zu bezahlen. Man darf aber getrost davon ausgehen, dass diese Realität in der nahen Zukunft ein wenig abnehmen wird. Denn heutzutage verrichtet man einen immer größer werdenden Aspekt des persönlichen Lebens online, sei es die Buchung von Urlaubsreisen oder die Steuererklärung. Das wird den e-Commerce nachhaltig stärken.

Es ist daher empfehlenswert, das Unternehmen anfangen, sich an die Verbrauchertrends anzupassen, die zur neuen Norm werden. Mehr elektronische Buchung der Dienste, mehr elektronische Kommunikation mit den Kunden. Denn Kunden haben auch ein besseres Gesundheitsbewusstsein und werden in der Zukunft eher bei jenen Unternehmen einkaufen, die nachweislich einen Online-Handel haben. Wichtig hierbei wird langfristig aber der soziale Aspekt des Handels, auch Social Selling genannt.

In Kontakt mit den Kunden sein und bleiben

Durch die stetige Zunahme der Umsätze im Online-Handel wird es auch immer wichtiger, mit den Kunden ins Gespräch zu kommen, Social Selling also. Social Selling erklärt den Prozess, bei dem der Aufbau von Beziehungen zum Kunden bereits Teil des Verkaufs darstellt. Heutzutage erfolgt dies häufig über die bekannten sozialen Netzwerke wie LinkedIn, Twitter oder Facebook, kann dabei allerdings sowohl online als auch offline erfolgen. Beispiele für Social Selling Techniken sind das Teilen relevanter Inhalte, die direkte Interaktion mit potenziellen Käufern und Kunden, das persönliche Branding und das soziale Zuhören, um schneller auf Wünsche und Anregungen reagieren zu können.

Wie der Online-Handel in den kommenden Monaten und Jahren aussehen mag ist heute noch nicht einsehbar. Viele Unternehmen täten aber gut daran, schon jetzt die Weichen so zu stellen, dass auch sie mitspielen können, sollte der digitale Marktplatz weiterhin an Fahrt aufnehmen.


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