Rocket Internet erwartet mehr Start-up-Insolvenzen

Die Corona-Krise setzt auch der Start-up-Schmiede Rocket Internet zu. Der Konzern geht davon aus, dass in diesem Jahr mehr seiner Beteiligungen Insolvenz anmelden müssen als zuvor. Doch es gibt auch Hoffnung.

Die gegenwärtige Corona-Pandemie stürzt fast jedes Unternehmen in eine wirtschaftliche Krise, ob sie nun off- oder online agieren. Selbst große Konzerne wie Rocket Internet kommen nicht ohne Schaden davon. Dementsprechend gedämpft sind die Erwartungen der Berliner Start-up-Schmiede. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, geht der Konzern um Vorstandschef Oliver Samwer davon aus, dass 2020 viel mehr ihrer Beteiligungen Insolvenz anmelden müssten als in den vergangenen Jahren.

Genug Kapital für attraktive Unternehmen

Samwer ließ die Aktionäre wissen, mit welchen Wachstumsraten zu rechnen sei. Ihm zufolge würden viele Start-ups ihre Umsätze weitaus langsamer steigern können. Andere müssten sogar mit negativen Zahlen rechnen. Dennoch blickt der Vorstandschef optimistisch in die Zukunft und ist zuversichtlich, dass Rocket Internet die Krise bewältigt. „Allerdings haben wir Kapital zur Verfügung, um weiterhin attraktive Unternehmen und hervorragende Teams zu unterstützen», sagte er und erinnerte daran, dass viele erfolgreiche Unternehmen in Rezessionszeiten gegründet worden seien.


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