Hermes führt bei kontaktloser Annahme neues Verfahren ein

In Zeiten der Corona-Krise ergreift der Paketdienstleister Hermes Germany zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um die Gesundheit der Zusteller*innen und Kund*innen bestmöglich zu schützen. Ab sofort können Kund*innen ihre Pakete kontaktlos entgegennehmen. Dafür hat das Unternehmen eine Lösung entwickelt, bei der die Unterschrift auf dem Scanner entfällt. Stattdessen wird der Sendungserhalt per Fotonachweis belegt. Wer eine Zustellung ohne jeden Personenkontakt bevorzugt, kann sich seine Sendung weiterhin an einen vorab definierten WunschAblageort liefern lassen.

„Diese neue Form der kontaktlosen Paketannahme ermöglicht die persönliche Zustellung an der Haustür unter Wahrung des derzeit dringend gebotenen Abstands zueinander. Das Wichtigste ist, dass wir alles Erdenkliche tun, damit Zusteller*innen und Kund*innen, sich möglichst nicht gegenseitig anstecken können“, erläutert Marco Schlüter, Chief Operations Officer (COO) bei der Hermes Germany.

Im Vergleich zu anderen Paketdiensten verzichtet Hermes bei dieser Zustellform nicht auf die Unterschrift des Empfängers, sondern etabliert einen neuen digital gestützten Unterschriftsprozess, der gleichzeitig einen direkten Kontakt zum Zusteller und dem Scanner vermeidet. Mit der Unterschrift ist auch im Reklamationsfall eine lückenlose Übergabedokumentation sichergestellt. Künftig quittieren Kund*innen den Erhalt ihrer Sendung statt auf dem Scanner direkt auf dem Label ihres Pakets.

Danach fotografieren die Zusteller*innen mit ihrem Scanner Unterschrift und Angaben auf dem Paketlabel, so dass die Auslieferung eindeutig dokumentiert ist. Technisch möglich ist dies, da alle der rund 18.000 Scanner, die in der Zustellung und an den Logistikstandorten genutzt werden, mit einer Kamera ausgestattet sind. Jetzt wurde die auf den Geräten installierte Zustell-App um eine Fotoverarbeitungsfunktion erweitert. „In der aktuellen Situation profitieren wir davon, dass wir in den vergangenen Jahren den Zustellprozess konsequent digitalisiert haben. So haben wir jetzt die Möglichkeit, in kurzer Zeit und mit hohem Kundenfokus zu reagieren. Es ist uns gelungen, diese neue Lösung innerhalb weniger Tage von der Idee über die Entwicklung bis in den operativen Betrieb zu bringen“, so Marco Schlüter.  Es werden nun bundesweit rund 11.000 Zusteller*innen, die täglich für Hermes unterwegs sind, über diese Neuerung informiert und entsprechend geschult, damit der neue Zustellprozess bereits ab Montag, 23. März, in die flächendeckende Umsetzung gehen kann.

Die komplette Distanzlösung

Darüber hinaus können Kund*innen mit der Wahl eines WunschAblageorts eine Zustellvariante nutzen, die völlig ohne Personenkontakt funktioniert. Über die Paketankündigung des Händlers, die Hermes App oder Sendungsverfolgung auf www.myhermes.de lassen sich Pakete einmalig umleiten. Beliebte Ablageorte sind aktuell vor der Wohnungstür, aber auch auf der Terrasse, in der Gartenlaube u.Ä. Wer seine Sendungen dauerhaft an einem WunschAblageort zugestellt bekommen möchte, kann dies hier beauftragen: https://www.myhermes.de/service/dauerhafter-wunschablageort 

„Während die Menschen zum Schutze der Gesundheit aller zu Hause bleiben sollen, sind die Zusteller*innen unverändert im Einsatz. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dafür, die Versorgung unserer Kund*innen weiterhin sicherzustellen. Ihnen allen gebührt großer Dank und Respekt. Es braucht aber auch die Mithilfe der Paketempfänger*innen, indem sie ebenso Abstand wahren, die Empfehlungen zur Husten- und Niesetikette beachten und uns möglichst vorab informieren, wenn sie derzeit keine persönliche Zustellung möchten.“


Beitrag teilen: