Geplante Kinder-Versteigerung bei eBay bleibt ohne Konsequenzen

Ein Ehepaar aus Hoyerswerda wollte die gemeinsamen Kinder auf dem Online-Marktplatz eBay versteigern, was Dank (nur) eines eBay-Nutzers nicht zustande kam. Für einen Tag mit dem Sohn, 13 Jahre alt, oder der Tochter (11) sollten die Bieter mindestens 1.000 Euro bezahlen.

Die Beamten führten  zusammen mit Mitarbeitern des Jugendamtes eine Hausdurchsuchung durch und konfiszierten den elterlichen Computer. Die Kinder blieben bei ihren Eltern, da, so das Jugendamt, keine akute Gefährdung bestünde!

Wie die Sächsische Zeitung in der heutigen Ausgabe berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Bautzen nun die Ermittlungen wegen Kinderhandels und Begünstigung von sexuellem Missbrauch eingestellt. Den Eltern sei keine strafbare Handlung nachzuweisen. Allerdings verweigern die Behörden dem Vater, der gebürtiger Russe ist, unterdessen die Verlängerung seines Passes.

Der Vater hatte stets beteuert, die Kinder nur symbolisch angeboten zu haben, um auf die schlechte Situation der Familie hinzuweisen und informierte parallel zur Versteigerung mehrere Medien über die Aktion.



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