Französischer Online-Baumarkt Manomano will in Deutschland angreifen

Die deutschen stationären Baumärkte müssen sich warm anziehen: Das französische Online-Unternehmen Manomano sagt ihnen den Kampf an und will in Europa sogar zum Marktführer werden. Diese Ambitionen stehen in Zusammenhang mit der jüngsten Finazierungsrunde.

Der französische Online-Baumarkt Manomano sagt den deutschen Unternehmen im stationären Handel den Kampf an: Nachdem er erst kürzlich 125 Millionen Euro frisches Kapital eingenommen hat, strebt er nun die europäische Marktführerschaft an. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Handelsvolumen in Deutschland verdoppelt

Laut Manomano-Mitgründer Philippe de Chanville sei Deutschland das wichtigste Land für den Online-Baumarkt. Hier wollen die Franzosen rund ein Viertel des eigenen Handelsvolumens erwirtschaften. Im vergangenen Jahr soll es Manomano gelungen sein, das Deutschland-Geschäft zu verdoppeln. Das Handelsvolumen betrug 43 Millionen Euro. Die Plattform des Online-Baumarkts ist zudem in fünf weiteren europäischen Ländern und vermittelt klassischerweise zwischen Kunden und Händlern.

Kunden werden beraten

Manomano sieht einen Vorteil darin, dass es anderen Anbietern keine Konkurrenz macht. Darüber hinaus bietet der Online-Baumarkt seinen Kunden eine Beratung an. Seine Experten gehen im Chat und per Telefon auf die Fragen der Kunden ein. „Die größte Schwachstelle für Verbraucher in unserem Geschäftsbereich ist die Beratung“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur Chanville. Hier wollen die Franzosen ihren deutschen Konkurrenten den Rang ablaufen.

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