Windeln.de verfehlt EBIT-Ziel

Windeln.de hatte im letzten Jahr große Ziele. Nun muss sie der Konzern verschieben. Dabei hofft er auf das Geschäft in China.

Ursprünglich hatte der Spezial-Versender Windeln.de vor, Anfang 2020 die Gewinnschwelle zu erreichen. Dieses Ziel scheint verfehlt zu sein, wie Neuhandeln.de berichtet. Demnach peile der Konzern ein neues Datum an: Zum Break-even soll es nun im ersten Quartal 2021 kommen.

Schwaches China-Geschäft

Dass Windeln.de sein Ziel nicht erreichen konnte, liegt nach eigenen Aussagen an dem schwachen China-Geschäft. Laut CEO Matthias Peuckert sei der Umsatz im Land der Mitte 2019 niedriger ausgefallen als geplant. „Wir sind aber zuversichtlich, in 2020 in China zu wachsen und damit den Break-even auf Basis des bereinigten EBIT bis zum Quartal 2021 zu erzielen“, zitiert Neuhandeln.de den Unternehmenschef.

Verbesserungen beim EBIT

Den vorläufigen Zahlen zufolge verzeichnete Windeln.de im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz, der zwischen 82,3 und 82,5 Millionen Euro liegt. Gemäß den 104,8 Millionen Euro im letzten Jahr entspricht das einem deutlichen Rückgang. Beim bereinigten EBIT gab es jedoch eine Verbesserung um knapp fünf Millionen Euro, auch wenn es sich immer noch um rote Zahlen handelt. Dementsprechend optimistisch schaut der Konzern ins neue Jahr und erhofft sich ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich. Dabei stützt er sich vor allem auf verschiedene Vertriebskooperationen in China.

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