Viele Modehändler werfen wegen Online-Konkurrenz das Handtuch

Online-Händlern geht es dieser Tage sehr gut. Mit ihnen können stationäre Mode-Anbieter nicht mehr konkurrieren. Dass viele das Handtuch werfen, hat aber auch noch andere Gründe.

Der Online-Handel boomt. Viele E-Commerce-Unternehmen freut das, nicht aber die Fashion-Geschäfte, die ihre Ware noch traditionell in den Einkaufsstraßen verkaufen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, gerät der Modehandel zunehmend unter Druck und kann mit der Konkurrenz aus dem Internet nicht mithalten. Viele Anbieter müssen aufgeben. Das verdeutlichen die jüngsten Zahlen: Soll es vor knapp zehn Jahren noch 23.000 Unternehmen mit dem Schwerpunkt Bekleidung gegeben haben, existieren heute nur noch 15.000.

Weitere Gründe

Die Online-Konkurrenz ist jedoch nur ein Grund dafür, warum viele Modehändler das Handtuch werfen. Laut Deutsche Presse-Agentur liege ein weiterer in der Schwierigkeit, einen Nachfolger zu finden. Zudem kommt es bald zu einem Plastiktütenverbot, was für nicht wenige Modehändler das Problem mit sich bringt, dass sie ihre vorhandenen Tüten-Vorräte teuer entsorgen müssen. Einen Nachteil gegenüber der Online-Konkurrenz haben sie auch deswegen, weil sie ihre Waren nicht an Sonntagen verkaufen können.

Vorteile von Outlet-Centren

Neben Online-Händlern schneiden auch die Outlet-Centren besser ab als die traditionellen Modegeschäfte. „In den Vorgaben für die Outlet-Center steht meist, dass dort nur reduzierte Restposten und Warenüberhänge verkauft werden dürfen, keine eigens dafür produzierte Waren“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur den Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Textil. Kontrolliert werde es jedoch nur selten.


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