Vertrauensstärkung durch detaillierte Prüfung – Airbnb lebt Gedanken vor

Mit der immer größeren Rolle des Internets im täglichen Leben kommen auch vermehrt Fragen dazu auf, ob man den Online-Angeboten vertrauen kann. Nach viel Kritik hat ein führender Konzern nun reagiert. Airbnb, größter Anbieter für Ferienwohnungen und Unterkünfte weltweit, möchte zur Vertrauensstärkung nun sämtliche sieben Millionen Immobilien und Zimmer überprüfen. Ist diese Einstellung beispielhaft für die Konkurrenz?

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Viel Arbeit für Airbnb – lohnt es sich?

Ein Städtetrip nach Lissabon, eine Skireise in die Rocky Mountains oder Wandern in Tirol – wer verreisen möchte, benötigt eine Unterkunft. Die Wahl immer mehr Internetnutzer fällt dabei auf Airbnb. Es handelt sich um die größte Plattform von Ferienunterkünften weitweit. Statistiken aus dem Jahr 2018 belegen, dass Airbnb mit fünf Millionen Inseraten bereits 400 Millionen Reisenden eine Bleibe bot. Mittlerweile ist diese Zahl deutlich angestiegen. Rund sieben Millionen Unterkünfte sind auf Airbnb vorhanden und sollen nun vollständig überprüft werden. Der große Arbeitsaufwand wurde für den Konzern notwendig, da sich immer mehr Sorgen um das Angebot rankten. Es schien scheinbar schwieriger, sicherzustellen, dass das reale Angebot mit jenem auf den Homepage-Bildern übereinstimmte.

Vor wenigen Tagen sorgte ein Vorfall in einer kalifornischen Airbnb-Wohnung für große Sorge bei Verantwortlichen und Gästen. Doch auch andernorts sind immer wieder Beschwerden von Besuchern festzustellen; vor allem, wenn die Angaben auf der Airbnb-Seite nicht mit der Realität übereinstimmen. Die Erfüllung der notwendigen Qualitätsstandards soll das Vertrauen wiederherstellen, um die Sicherheit beider Seiten zu stärken. Meldung von Problemen, deutlichere Richtlinien und einfachere Erstattungen stehen unter anderem ebenfalls im Fokus. Kritik prasselt auch vonseiten der Städte auf das Unternehmen ein. So sollen 26 % aller Wohnungen in Paris über Airbnb buchbar sein. Für Unternehmen und Vermieter immerhin lohnt es sich zweifelsfrei, solange alles glattläuft.

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Andere Unternehmen sollten Beispiel folgen

Die Frage nach der Qualität und gewissen Standards ist gleichfalls auf andere Unternehmen übertragbar. Ein Beispiel dafür ist Amazon, wo seit Jahren Kritik an den Rezensionen geübt wird, die Anbieter zum Teil käuflich erwerben, um auf der Plattform besonders gut dazustehen. Die große Anzahl der gewerblichen Verkäufer sorgt ohnehin dafür, dass ein Überblick sehr schwerfällt. Ein einziges Produkt kommt oftmals auf Dutzende Anbieter. Besonders wichtig ist es deshalb, die Rezensionen auf der Produktseite kritisch zu hinterfragen. Ein weiteres Beispiel ist die große Auswahl, die Kunden vorfinden, wenn sie sich auf die Suche nach einem Online-Casino machen. Die Qual der Wahl scheint hier endlos, doch nicht jeder Anbieter hält das, was er auch verspricht. Deshalb sollten Benutzer nach einem möglichst modernen, schnell ladenden Design wie im CherryCasino Ausschau halten. Eine große Auswahl sowie vor allem Sicherheit des eigenen Kontos sind natürlich ebenfalls überaus hilfreich.

Auch wenn die Qualitätsprüfung vor allem Airbnb selbst hilft, glaubwürdig zu bleiben, setzt sie den Standard für andere Unternehmen, die sich in großer Konkurrenz behaupten müssen. Ob im E-Commerce oder Glücksspiel steht die Zufriedenheit des Kunden nach wie vor an erster Stelle, da er sich sonst einfach auf dem Weg zum nächstbesten Konkurrenten begibt. Ein solcher existiert für Airbnb derzeit nicht wirklich, für andere Unternehmen jedoch sehr wohl.