Mit 5 Schritten in die Selbstständigkeit

Endlich sein eigener Chef sein und die eigene Firma gründen: Viele verfolgen den Traum von der Selbstständigkeit. Doch auf dem Weg dorthin ist einiges zu beachten. Werden die folgenden Schritte befolgt, steht der Geschäftsgründung jedoch nichts mehr im Weg.

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1. Geschäftsidee und Businessplan

Am Anfang steht immer die Geschäftsidee. Diese muss nicht unbedingt bahnbrechend kreativ sein, sollte aber einen bestehenden Bedarf decken. Im Vorfeld ist es außerdem immer sinnvoll, Konkurrenzanbieter ausfindig zu machen, um die Marktsituation besser einschätzen zu können. Anschließend wird die bloße Idee in einen möglichst detaillierten Businessplan überführt. Im Internet gibt es hierfür kostenlose Businessplan-Tools.

2. Die Finanzen im Blick

Ein sauberer Businessplan gibt unter anderem Aufschluss darüber, wie viel Geld in der Anfangsphase benötigt wird. Zudem prognostiziert er, ab wann man Gewinne erwirtschaften wird. Wie viel Startgeld anfangs nötig ist, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom Produkt bzw. der Dienstleistung sowie vom Standort. Handelt es sich zum Beispiel um ein reines Online-Business, fallen Kosten wie die Anmietung einer Ladenfront gar nicht erst an.

3. Marke und Rechte

Sind die Finanzen geklärt, kann man sich um den Markennamen kümmern und eine entsprechende Internet-Domain schützen lassen. Denn egal, ob man Produkte oder Dienstleistungen anbietet: Um eine gut strukturierte und nutzerfreundliche Onlinepräsenz kommt heutzutage niemand mehr herum. Wichtig ist auch, seine Rechte und Verantwortungen zu kennen – als Stichworte seien hier beispielsweise Impressumspflicht, Rückgaberecht und Datenschutzgrundverordnung genannt.

4. Genehmigungen und Behördengänge

Insbesondere neue Unternehmen mit physischem Standort oder Lagerraum haben etliche Behördengänge zu absolvieren. Vom Bauamt zur Gewebeaufsicht bis hin zum Gesundheitsamt – je nach Art des Gewerbes muss man sich um die passenden Genehmigungen kümmern. Zudem muss das Gewerbe beim Finanzamt angemeldet werden, um eine Steuernummer zu bekommen. Hier ist genau zu überlegen, welche Rechtsform das Unternehmen haben soll.

5. Kundenakquise durch Werbemittel

Für einen durchweg professionellen Eindruck und um Branding-Effekte zu verstärken, sollte sich die eigene Corporate Identity stets im Firmenauftritt wiederfinden. Flyer, Visitenkarten und andere Werbemittel, die zum Beispiel auf Networking-Events verteilt werden, kann man bei professionellen Anbietern wie CEWE auch in hoher Stückzahl anfertigen lassen. Zudem sind Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter eine kostenlose Möglichkeit, das Unternehmen und seine Produkte online darzustellen. Auch der Beitritt in einen Unternehmens-Verband kann sich lohnen.