Subventionsprogramm: Walmart senkt Preise für ausgewählte Produkte

Walmart und Amazon kämpfen um die Kunden
Walmart und Amazon kämpfen um die Kunden

Beim Online-Shopping entscheidet oftmals der Preis über den Kauf einer Ware. Deswegen liefern sich große E-Commerce-Unternehmen einen erbitterten Überbietungskampf und sind zu Subventionen ihrer Partner-Händler bereit. Amazon hat ein entsprechendes Programm vor wenigen Monaten eingeführt. Sein Rivale Walmart zieht nun nach.

Walmart und Amazon kämpfen um die Kunden. Der Internet-Riese aus Seattle konnte in den letzten Jahren seine Machtposition ausbauen, weil er die Preise niedrig hielt. Kürzlich brachte er sogar ein entsprechendes Programm an den Start. Zu dieser Strategie greift nun auch sein Rivale. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, führt Walmart pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft das sogenannte Competitive Price Adjustment Program ein, das auf Subventionen seiner Partner-Händler basiert.

Niedrige Preise für ausgewählte Produkte

Innerhalb eines bestimmten Zeitraums senkt der Einzelhändler die Preise auf seinem Marktplatz. Für die Partner-Händler hat das jedoch keine Konsequenzen, weil sie trotzdem den vollen Betrag erhalten. Die Differenz zahlt Walmart aus eigener Tasche. Allerdings betrifft die Aktion lediglich ausgewählte Produkte ganz bestimmter Verkäufer.

Sold by Amazon

Mit dem Competitive Price Adjustment Program reagiert Walmart auf den Konkurrenten Amazon, der kürzlich ein ähnliches Programm eingeführt hat. Unter der Bezeichnung Sold by Amazon dient es dazu, die Produktpreise seiner Partner-Händler zu kontrollieren. Für ihre Kooperation bekommen sie jedoch die Zusicherung, dass Amazon beim Verkauf des jeweiligen Artikels einen festgelegten Mindestbetrag auszahlt.