Proteste gegen die neuen Bewertungsregeln bei eBay

Die neuen Bewertungsregeln beim Online-Marktplatz eBay nehmen einige Händler zum Anlass, mit einem Streik zu drohen.
Bislang waren die Reaktionen von eBay verhalten. Am gestrigen Montag aber äußerten sich sowohl Stefan Groß-Selbeck, Deutschland-Chef eBay, als auch der deutsche Geschäftsführer Auction, Patrick Boos zu dem Thema.

Groß-Selbeck bei der Vorstellung des Reformpakets: „Wir nehmen die Proteste gegen die neuen Bewertungsregeln von eBay sehr ernst, haben aber wegen des angedrohten Händlerstreiks keine größeren Bauchschmerzen.“

Auch wenn viele Ausbieter erbost sind über das neue System, bei dem sie bald keine Chance mehr haben, nicht zahlende Käufer negativ oder neutral zu bewerten, sehen die Chefs von eBay Deutschland dieses als absolut notwendig an:

„Um die Transparenz und auch eine gewisse Verlässigkeit der Bewertungen zu garantieren, ist ein solcher Schritt unabdingbar. Die Zahl der Rachebewertungen, mit denen sich Verkäufer für eine schlechte Beurteilung durch einen Käufer revanchierten, hat sich von 2001 bis 2007 vervierfacht“, sagte Patrick Boos. Boos versprach mit den beunruhigten Verkäufern zu diesem Thema einen aktiven Dialog zu führen.

Die Änderungen im Detail: 


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