Entwickelt sich eBay in Richtung einer Standard-e-Commerce-Seite?

Ein amerikanischer eBay-PowerSeller, der jahrelang in der IT-Branche tätig war, hat sich, wie momentan viele andere Profis auch, seine Gedanken über die großen Änderungen bei eBay gemacht. Seine Ansatzpunkte laufen in eine völlig andere Richtung, als alle Statements bislang.

Er ist der Meinung, dass sich eBay nun langsam mehr in Richtung einer Standard-e-Commerce-Seite bewegt und begründet dies wie folgt:

  1. Änderung der Gebühren: Die meisten Online-Verkaufsportale erheben höhere Provisionen, als eBay es bisher tat, Amazon oder Ubid sind gute Beispiele dafür. So liegen die Verkaufsprovisionen bei Amazon zwischen 8- und 15%, abhängig von den einzelnen Kategorien.
  2. Feedback-Änderungen: eBay ist, oder besser war, mit die einzige Plattform, auf der Verkäufer ihre Käufer bewerten konnten. Insofern war es eine Besonderheit des Online-Marktplatzes. Bei den meisten e-Commerce Seiten hat der Käufer das Wort, und der Verkäufer kann nur dadurch darauf reagieren, dass er anschließend Kommentare oder ähnliches abgibt.
  3. Änderung bei den Suchergebnissen: Die reale Online-Suche bei anderen Webseiten arbeitet nicht nach dem Prinzip „endet bald“. Diese Seiten arbeiten nach verschiedenen Methoden und sortieren ihre Angebote nach anderen Kriterien, wie Service, Artikelkategorien oder Inhalten, um nur ein paar zu nennen. Ihr Ansehen ist dadurch nicht geschmälert. Jedes dieser Modelle ist gesetzlich geschützt und nur die Techniker der einzelnen Websites kennen alle Details.

Wenn man es also ganz nüchtern betrachtet, stellen die Veränderungen nur eine Verschiebung in Richtung Standard-e-Commerce-Seite dar. Der Anfang wurde damals schon mit der Einführung der eBay-Shops gemacht.


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