Fintech-Start-up N26 will vor Börsengang weiter wachsen

Die Online-Direktbank N26 wächst munter weiter. Der Börsengang ist daher nur eine Frage der Zeit. Geschäftsführer Valentin Stalf hat nun verraten, wann es so weit sein könnte.

Fintech-Start-up N26 will vor Börsengang weiter wachsen

Das Fintech-Start-up N26 ist innerhalb kurzer Zeit zu einem erfolgreichen Unternehmen aufgestiegen. Mittlerweile betätigt es sich in 26 Ländern. Erst kürzlich wurde N26 auch in den USA und in der Schweiz aktiv. Im Juli feierte das Unternehmen eine erfolgreiche Finanzierungsrunde und wurde anschließend mit 3,5 Milliarden Euro bewertet, womit es zum wertvollsten deutschen Start-up aufgestiegen ist. Viele Branchenbeobachter gehen deshalb davon aus, dass N26 schon bald an die Börse geht. Doch das soll erst in drei bis fünf Jahren passieren, wie der Geschäftsführer Valentin Stalf gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte.

Zahl der Kunden steigt

Bevor N26 das Parkett betritt, will das Unternehmen weiter in die Expansion investieren. Und diese läuft gut voran. Hatte die Online-Direktbank Anfang des Jahres noch 1,8 Millionen Kunden, verzeichnet es mittlerweile schon 3,5 Millionen. Diese Zahl soll bis Ende des Jahres noch einmal deutlich steigen. Geschäftsführer Stalf rechnet damit, dass es bis 2020 schon zehn Millionen Kunden sein werden. In dem Jahr will das Fintech-Start-up endlich auch schwarze Zahlen schreiben. Um weiter zu wachsen, plant N26, andere Firmen zu übernehmen. Zu diesem Zweck schaut sich das Unternehmen derzeit in den Bereichen Trading und Depotverwaltung um.