Engagement im Gesundheitssektor: Amazon Care startet Testphase

Künftig will Amazon seinen Kunden auch eine Gesundheitsversorgung garantieren. In Seattle hat der Internetriese nun testweise ein entsprechendes Programm gestartet. Davon profitiert in der Anfangsphase eine ganz spezielle Gruppe.

Engagement im Gesundheitssektor: Amazon Care startet Testphase
Engagement im Gesundheitssektor: Amazon Care startet Testphase – pixabay.com ©analogicus (Creative Commons CC0)

Amazon ist bekanntlich in so manch einem Geschäftsbereich aktiv. Jetzt macht der Internet-Gigant erste Schritte im Gesundheitssektor. Hier testet er sein Programm Amazon Care, wie Finanzen.net berichtet. Demnach sollen in der Probephase Mitarbeiter aus dem Raum Seattle zu den Begünstigten gehören. Ihnen stellt Amazon eine Art virtuelle Arztpraxis zur Verfügung.

Gesundheitsversorgung am bevorzugten Ort

„Wir testen derzeit eine Gesundheitsleistung, die Amazon-Mitarbeitern helfen soll, ohne einen Termin schnellen Zugang zu Gesundheitsversorgung zu bekommen, nach Belieben, wie es in den Zeitplan passt, an deren bevorzugtem Ort (Zuhause, Büro, oder virtuell)“, zitiert Finanzen.net eine Amazon-Sprecherin. Bei dem Projekt arbeitet der Internet-Riese mit Oasis Medical zusammen, das sich als Amazons Tochterunternehmen versteht.

Medikamente verschreiben und ausliefern

Die Kooperation ermöglicht es den Mitarbeitern, Anreise- und Wartezeiten zu reduzieren. Sie werden per Live- oder Video-Chat mit einem Arzt oder einem Krankenpfleger verbunden. Bei Bedarf kann das Fachpersonal sogar bei ihnen zu Hause oder auf der Arbeit vorbeikommen. Amazon Care schließt zudem einen Lieferdienst für Medikamente ein. Der Dienstleister will sie selber verschreiben und innerhalb weniger Stunden zustellen. Alternativ dazu ist eine Lagerung in einer Wunsch-Apotheke möglich, wo sie die Mitarbeiter abholen können.