Modehändler H&M testet eigenen Online-Marktplatz

Zalando hatte es vorgemacht. Dann folgte Otto, und jetzt testet auch H&M einen eigenen Online-Marktplatz. Der Modehändler stellt seine Plattform auch externen Marken zur Verfügung und setzt dabei auf eine Omnichannel-Strategie.

Modehändler H&M testet eigenen Online-Marktplatz

In der Vergangenheit machte H&M mit einer schlechten Umsatzentwicklung Schlagzeilen. Das schwedische Modehaus befand sich in der Krise und musste handeln, um nicht unterzugehen. Was folgte, war eine stärkere Online-Ausrichtung. Mittlerweile wagt der Konzern, neue Wege zu beschreiten. Das beweist die jüngste Initiative. Wie Tamebay berichtet, probiert sich H&M als Marktplatz. Demnach soll der Modehändler eine Plattform für externe Marken eröffnet haben.

Verkauf auf Plattform und Filialen

Dieses Verkaufsmodell testet H&M auf Omnichannel-Basis. Das bedeutet, dass die Produkte der Partnerhändler sowohl auf der Plattform als auch in den Filialen angeboten werden. Dadurch ermöglicht das schwedische Unternehmen ihnen eine umfassende Präsenz und liefert Gründe, sie als Partner zu halten. Welche Marken ihre Produkte über den neuen Marktplatz vertreiben, lässt sich auf der H&M-Webseite nachlesen. „Wir werden bei H&M mit dem Angebot ausgewählter externer Marken und Produkte beginnen“, zitiert Tamebay den Konzern. „Dabei werden wir eine kuratierte Auswahl an externen Marken hinzufügen, die das Kundenangebot ergänzen. Dies ist ein Test, der online und in einzelnen Geschäften in ausgewählten Marken durchgeführt wird.“


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