Total krank: 1.000 Euro für einen Tag mit Sohn oder Tochter – nur einer hat angezeigt

Es gibt sie Gott sei Dank – wachsame eBay-User. So wollte ein Ehepaar aus Hoyerswerda die gemeinsamen Kinder auf dem Online-Marktplatz eBay versteigern, was Dank (nur) eines eBay-Nutzers nicht zustande kam.

Für einen Tag mit dem Sohn, 13 Jahre alt, oder der Tochter (11) sollten die Bieter mindestens 1.000 Euro bezahlen.

Im Anzeigentext der Eltern stand, dass es den Kindern an Wärme und Zuneigung fehle und, dass sie einen unendlichen Vorrat an Liebe bieten könnten – Eindeutiger geht es wohl nicht mehr! Der ersteigerte Betrag sollte auf das Konto der Eltern überwiesen werden. Die Eltern stellten auch etwa 50 Fotos der beiden Kinder ins Internet.

Ganz übel: Es gab es zirka 90 Interessierte und nur einer schaltete die Polizei ein!

Die Beamten führten dann, zusammen mit Mitarbeitern des Jugendamtes eine Hausdurchsuchung durch und konfiszierten den elterlichen Computer.

Nach den Gründen befragt, warum die Eltern dieses Angebot ins Netz gestellt hätten, gaben sie an, dass sie auf ihre aussichtslose Lage aufmerksam machen wollten. Aus Russland stammend, sind sie momentan staatenlos und das Ausländeramt verweigert ihnen Pässe und Reisedokumente. Unberührt von diesen Erklärungen ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen des Verdachts auf Kinderhandel.

Die Kinder sind noch immer bei ihren Eltern, da, so das Jugendamt, keine akute Gefährdung bestünde!

Helfen Sie mit und seien Sie wachsam, halten Sie die Augen auf und sorgen auch Sie dafür, dass den Machenschaften solcher Subjekte ein Ende gemacht wird!

Missbrauch und Gewalt an Kindern sind die schlimmsten Verbrechen in unserer Gesellschaft. Die nach ausssen oft heile und nach innen viel zu häufig schreckliche Kinderwelt kann meisst nur schwer erkannt werden.

320.000 missbrauchte Kinder pro Jahr sind 320.000 zuviel!

Links zum Thema:

Das Melden von verdächtigen Angeboten können Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder über die Webseite Ihrer Landespolizei tun, dies kann meist online in einer sog. Internetwache erfolgen.

Ihre eMails werden von Polizeibeamten gelesen und beantwortet. Aufgrund des sog. Legalitätsprinzips hat der Polizeibeamte, der Ihre E-Mail liest, beim Verdacht auf eine Straftat Ermittlungen einzuleiten.


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