Otto verschiebt Start in der Schweiz

Eigentlich wollte Otto in diesem Sommer in der Schweiz sein E-Commerce-Geschäft starten. Ein Namensstreit mit einem heimischen Discounter zwingt ihn nun, den Termin zu verschieben. Bis dahin muss sich der Konzern mit seinem Kerngeschäft begnügen.

Der deutsche Versandhändler Otto hat in den letzten Jahren im E-Commerce enorm aufgeholt. Mittlerweile gehört er mit 7,7 Milliarden Euro Umsatz zu den ganz Großen. Im letzten Jahr expandierte der Konzern und wollte auch in der Schweiz durchstarten. In diesem Sommer sollte es endlich losgehen, wie es noch bis vor Kurzem auf der Webseite hieß. Doch daraus wird erst einmal nichts, berichtet die Handelszeitung.

Namensstreit mit Schweizer Discounter

„Wir können in der Schweiz frühestens 2020, eher aber 2021 starten“, zitiert das Blatt den Manager Harald Gutschi, der das Otto-Geschäft in Österreich und in der Schweiz leitet. Dass der deutsche Versandhändler seinen Start auf ungewisse Zeit verschiebt, liegt an dem Namensstreit mit dem Schweizer Discounter Otto’s. Dieser hatte erst kürzlich beim Bundesgericht Erfolg mit seiner Beschwerde, so dass es nun zu einem Verfahren kommt. Bis dahin muss sich der Konzern in der Schweiz auf das Versandgeschäft beschränken, das er seit mehreren Jahren betreibt. Dabei arbeitet Otto mit Marken wie Bonprix, Ackermann, Quelle, Heine und Jelmoli zusammen.



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