Drogeriekette dm akzeptiert in seinen Filialen Alipay als Zahlungsart

Wenn chinesische Bürger ins Ausland reisen, zahlen sie gerne mit Alipay. In Deutschland hat nun daher auch die Drogeriekette dm die Mobile-Payment-Lösung in das Portfolio aufgenommen. Akzeptiert wird sie in mehr als Tausend Filialen.

Der Handel in China ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Wenn die Verbraucher in stationären Läden einkaufen, zahlen sie jedoch kaum noch mit Bargeld, sondern nutzen den heimischen Payment-Dienst Alipay. Gleiches gilt, wenn sie nach Deutschland reisen. Hierzulande akzeptieren mittlerweile etliche Einzelhändler diese Bezahlmethode. Nun hat sie auch die Drogerie dm eingeführt, wie AllAboutPayment berichtet.

Konsumausgaben über Alipay gestiegen

Ab sofort können chinesische Touristen ihre Lieblingszahlungsart in rund 1.970 Filialen der Kette nutzen. Um die technische Implementierung kümmert sich dms langjähriger Partner epay, der dafür eine eigene Kassenintegrationssoftware verwendet. Dass die Drogerie ihr Augenmerk verstärkt auf chinesische Konsumenten richtet, erscheint Roland Palmer zufolge als logisch: „Bereits 2020 werden pro Jahr voraussichtlich mehr als 160 Millionen Chinesen ins Ausland reisen – viele davon auch nach Europa und Deutschland“, zitiert AllAboutPayment den Manager, der für das Alipay-Geschäft in Europa zuständig ist. Die statistischen Daten geben ihm Recht: Im Vergleich zum Vorjahr sollen in Deutschland die Konsumausgaben über Alipay um mehr als das Doppelte gestiegen sein.

Kooperation zwischen dm und Tmall

Die Kooperation zwischen dm und Alipays Mutterunternehmen Alibaba hat bereits 2017 begonnen, als die deutsche Drogeriekette anfing, ausgewählte Waren auf dem Online-Marktplatz Tmall zu verkaufen. Dazu gehören insbesondere die dm-Marken Alverde, Balea, Balea Men, Dontodent und Sundance.



Kategorien: Payment

Schlagworte:,