Big Data: Welche Chancen ergeben sich für Online-Unternehmen?

Bei Big Data handelt es sich um einen aktuellen Modebegriff, der in vielen Unternehmen Einzug findet. Denn Projekte, die auf der Analyse umfassender Datenmengen basieren, liefern Firmen eine Grundlage für den Führungsstil und weitreichende Entscheidungen. Doch erweisen sich große Mengen von Zahlen allein oft als unübersichtlich. Daher müssen Betriebe beim Auswerten der Daten strukturiert und gezielt vorgehen – auch sollten sie bereit sein, in Fachkräfte zu investieren. Der Mehraufwand macht sich auf lange Sicht bezahlt.

Big Data: Welche Chancen ergeben sich für Online-Unternehmen?

Big Data: Welche Chancen ergeben sich für Online-Unternehmen? – pixabay.com ©geralt (Creative Commons CC0)

Die Bedeutung hinter dem Begriff „Big Data“
Der Begriff „Big Data“ bezeichnet große und schnell wachsende Datenmengen, die durch die Tätigkeit eines Unternehmens anfallen. Sie können verschiedene Bereiche betreffen – so kann es sich beispielsweise um Kundendaten oder produktionsbezogene Werte handeln. Aus diesen Zahlen lassen sich Trends und Prognosen ableiten. Sie können einem Betrieb dabei helfen, einen bestehenden Service zu optimieren oder sogar einen neuen Bereich einzuführen. Unternehmen schaffen es dadurch, sich von ihren Wettbewerbern abzuheben und so mehr Kunden besser zu erreichen. Dafür reicht die Auswertung der Daten aber nicht aus – es gilt ebenfalls, sie richtig zu interpretieren. Dies überlassen Firmen am besten einer ausgebildeten Fachkraft oder sogar einer ganz speziellen Big-Data-Abteilung.

Mit der richtigen Strategie zum Ziel!
Unternehmen, die von Big Data profitieren wollen, müssen sich eine Strategie zurechtlegen. Denn es gilt, Big Data Projekte gezielt zu planen. Nur so lassen sie sich gewinnbringend umsetzen. Zuerst müssen Fragen formuliert werden, die durch die Analyse der Daten zu beantworten sind. Hierfür bedienen sich Betriebe am besten der Unternehmensstrategie. Aus ihr ergeben sich essenzielle Fragestellungen, die für die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern maßgeblich sind. Danach geht es an die Analyse der Daten. Hier handelt es sich um den wichtigsten Schritt bei Big-Data-Projekten. Denn nur bei einer korrekten Interpretation der Statistiken ist es möglich die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Viele Unternehmen holen sich daher die Unterstützung speziell ausgebildeter Fachkräfte.

Datenwissenschaftler sind unverzichtbar
Besonders bei sehr anspruchsvollen Projekten müssen Unternehmen auf gut ausgebildete Data Scientists setzen. Da es sich hier um eine relativ neue Berufsgruppe handelt, sind helle Köpfe stark umkämpft. Denn ein Datenwissenschaftler muss nicht nur über IT-Kenntnisse und technisches Verständnis verfügen, sondern gleichermaßen soziale Kompetenzen mitbringen. Nur mit diesen Eigenschaften ist es ihm möglich Data aufzubereiten und die Ergebnisse seiner Analysen verständlich zu vermitteln. Als Vorteil erweist sich dabei ein umfassendes Verständnis der Geschäftsprozesse in einem Unternehmen. Ein Datenwissenschaftler ist nicht an einen bestimmten Bereich gebunden und kann in jeder Sparte eingesetzt werden.

Wie können Unternehmen von Big Data profitieren?
Durch Datenanalysen ist es Online-Unternehmen möglich, die Wunsche der Kunden noch individueller zu bedienen. So können Firmen ihre Leistungen und Tarife gemäß den Wünschen ihrer Auftraggeber gestalten. Doch auch Logistik-Prozesse lassen sich auf diese Weise optimieren. Erste Versand- und Transportunternehmen implementieren nach Datenanalysen auch Echtzeitüberwachung und erhöhen bei Warentransporten damit die Sicherheit. Bei Banken erweisen sich Big-Data-Analysen im Hinblick auf die Risikoabschätzung als praktisch. Auf diese Weise ist es in diesem Bereich möglich, genaue Prognosen zu treffen und Risikozuschläge flexibel und individuell zu bestimmen.

Das Fazit
Big Data liefert Unternehmen wichtige Fakten zu ihren Umsätzen und zum Kundenverhalten. So haben Betriebe die Möglichkeit, ihre Leistung zu optimieren und neue Auftraggeber zu gewinnen. Im Vorfeld gilt es jedoch, die Datenmengen auszuwerten und richtig zu interpretieren. Bei schweren und umfassenden Aufgaben lohnt es sich, auf Datenwissenschaftler zurückzugreifen. Hierbei handelt es sich um Fachkräfte, die mit sozialem, wirtschaftlichem und technischem Wissen punkten. Sie sind dazu imstande, Statistiken zu interpretieren und die Ergebnisse verständlich darzustellen. Die neuen Erkenntnisse ermöglichen es den Betrieben, Ihre Strategie entsprechend anzupassen und noch mehr Umsatz zu erzielen.



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