Amazon eröffnet in Großbritannien zehn Pop-up Stores für Online-Händler

Amazons Engagement im Offline-Handel wächst. In Großbritannien will der Internet-Gigant nun zehn Pop-up Stores eröffnen, in denen E-Commerce-Unternehmen ihre Produkte verkaufen können. Der erste Laden geht schon diese Woche an den Start.

Amazon eröffnet in Großbritannien zehn Pop-up Stores für Online-Händler

Amazon eröffnet in Großbritannien zehn Pop-up Stores für Online-Händler – pixabay.com ©Free-Photos (Creative Commons CC0)

Nachdem Amazon den Online-Handel forciert und in diesem Bereich seine Macht zementiert hat, krempelt der Internetriese nun den Offline-Verkauf um. Der Konzern aus Seattle zeigt in mehreren vornehmlich US-amerikanischen Städten mit stationären Geschäften Präsenz, ob es sich dabei um Buchläden handelt oder um Amazon-Go-Filialen. Künftig will er im stationären Bereich genau das machen, was er schon seit Jahren im Internethandel tut – kleinen Unternehmen eine Verkaufsplattform bieten. Laut Reuters plant Amazon in Großbritannien zehn Pop-up Stores, in denen über 100 Online-Händler ihre Produkte verkaufen können.

Kooperation mit Enterprise Nation

Der erste Laden eröffnet diese Woche in Manchester unter der Marke Clicks and Mortar. Besucher finden hier vornehmlich Haushaltswaren, Lebensmittel, Elektronikartikel und Produkte aus den Bereichen Gesundheit und Beauty. Als erste Marken sind Swifty Scooters, Torro Cases und Altr for Men an Bord. Bei dem Projekt arbeitet Amazon mit Enterprise Nation zusammen, einer B2B-Organisation, die kleine Handelsunternehmen unterstützt. Die Investitionssumme soll sich auf ungefähr 1,26 Millionen US-Dollar belaufen, die der Internetriese unter anderem dafür verwendet, mehr als 150 Lehrlinge auszubilden.

Eine wichtige Kundengruppe

Wie immer versprüht Amazon vor dem Projekt viel Euphorie: „Kleine Unternehmen sind eine unserer wichtigsten Kundengruppen, und wir freuen uns, mit Enterprise Nation zusammenzuarbeiten, um ein umfassendes Paket zu entwickeln, das Unternehmern in ganz Großbritannien dabei hilft, ihr Geschäft sowohl im Ladengeschäft als auch im Internet auszubauen“, zitiert Reuters Doug Gurr, der in Großbritannien den Posten des Country Manager inne hat.

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