Pech-Woche bei eBay

Vergangene Woche war wohl die „Pech-Woche“ des Online-Markplatzes eBay. Da wäre zunächst die Aufregung im Headquarter in San Jose, dann gab es Probleme mit dem Online-Bezahldienst PayPal, und als nächstes verschwanden alle Angaben über Lieferbedingungen von den Verkäuferseiten.

Doch der Reihe nach: Die getätigten Zahlungen über PayPal wurden nicht wie üblich auf eBay als „eingezahlt“ vermerkt. Daraufhin hatte eBay so viele Beschwerdeanrufe, dass auf der Power-Seller Support-Hotline eine Ansage geschaltet wurde, in der die Anrufer gebeten wurden, nicht mehr anzurufen, sondern Mails zu schicken.

Der nächste Störfall: Verkäufer stellten fest, dass, obwohl vermerkt, alle Lieferbedingungen auf den Angebotsseiten fehlten. Stattdessen erschien: „Checken Sie die Produktbeschreibung und die Bezahlmodalitäten oder kontaktieren Sie den Händler für mehr Informationen.“ Natürlich waren die Portokosten nicht in der Artikelbeschreibung zu finden. Der Turbo-Lister, der die Auflistung ursprünglich geladen hatte konnte allerdings dann zur Korrektur auch nicht eingesetzt werden, und so musste jede Seite manuell ausgebessert werden. Viele der Artikel-Listings konnten jedoch auch per Hand nicht bearbeitet werden, so dass sie gelöscht und neueingestellt werden mussten.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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