Möbelhändler Westwing schreibt 2018 erstmals schwarze Zahlen

Der Möbelhändler Westwing wächst weiter. Den jüngsten Geschäftszahlen zufolge schrieb das Start-up im letzten Jahr zum ersten Mal schwarze Zahlen. Besonders erfolgreich war das Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Auf dem italienischen Markt hatten die Münchner mehr Probleme.

©Westwing 2018

Für Westwing, den Möbelhändler aus München, war 2018 ein aufregendes und erfolgreiches Jahr. Im Oktober ging das Start-up sogar an die Börse, in der Hoffnung, das Geschäft werde sich weiter verbessern. Das Unternehmen sollte Recht behalten. Nach den jüngsten Zahlen, die Westwing vorgelegt hat, schrieb der Möbelhändler im letzten Jahr zum ersten Mal schwarze Zahlen. Der Gewinn belief sich auf drei Millionen Euro, was einer Ebitda-Marge von 1,2 Prozent entspricht. 2017 verzeichnete das Start-up noch einen Verlust von vier Millionen Euro.

Prognose für dieses Jahr

Der Umsatz des Unternehmen stieg 2018 um 16 Prozent und betrug 254 Millionen Euro. Besonders gut lief es für die Münchner in dem deutschsprachigen Raum, wo Westwing mit seinem Online-Shop 133 Millionen Euro erwirtschaftete. Schwierigkeiten hatte der Möbelhändler auf dem italienischen Markt, weshalb er Umstrukturierungen vornehmen musste. Zudem steht ein Abschied von den eigenen Marktplätzen in Brasilien, Russland und Kasachstan bevor. Das verkündete das Unternehmen bereits im August. In diesem Jahr soll das Geschäft die gleiche Entwicklung nehmen, so die Prognose des Start-ups. Westwing rechnet jedoch damit, dass es erst in der zweiten Hälfte zum hohen Wachstum kommt. Dabei setzt der Möbelhändler weiterhin auf Kundenloyalität, die er für seinen Erfolg als wesentlich ansieht.

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Kategorien: Börse, Quartalszahlen

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