Zeit und Nerven sparen beim Paketversand

Wenn das Weihnachtsgeschäft für die eBay-Verkäufer jetzt langsam losgeht, stellt sich die Frage, ob man für jedes Paket zum Postschalter laufen und sich dann eventuell noch in einer Schlange anstellen muss. Um Zeit und Nerven zu sparen, gibt es jedoch noch andere Möglichkeiten, die Lieferung an den Empfänger auf den Weg zu bringen und dadurch den Aufwand beim Paketversand einfacher zu gestalten.

Postsendegebühr im Netz kaufen

Das Porto für die Lieferungen kann man sich schon online beschaffen. Von den großen Versanddienstleistern bietet das eigentlich leider nur DHL an. Die Hermes Gruppe bietet zwar auch einen Online-Paketschein an, dieser sorgt aber nur dafür, dass man etwas an Porto einspart. Die Bezahlung findet im Paketshop statt.
Mit der Online-Frankierung bei DHL kann man die Sendungen schon im Internet freimachen. Zudem sind die Sendungen auch noch um einen Euro billiger gegenüber der Frankierung am Postschalter. Auf der Webseite der „DHL Online Frankierung“ bestimmt man das entsprechende Produkt, entweder Paket oder Päckchen, gibt die Empfängerdaten und die vom Versender ein, und legt das Ganze in den „Warenkorb“. Nach dem man den Warenkorb bezahlt hat, bekommt man eine Versandmarke in Form einer pdf-Datei. Diese öffnet man und druckt sich dann den Versandschein aus. Auch die Adressdaten stehen bereits auf dem Versandschein.

eBay-Nutzer können im Übrigen Auktionsdaten per Datenimport direkt übertragen.
Bezahlt wird per giropay, PayPal oder per Kreditkarte. Kreditkartenzahlungen sind allerdings erst ab 20,- Euro möglich. Mit der Online Frankierung können Sendungen in Deutschland, in die EU und in alle DHL-Weltweit-Ziele freigemacht werden. Pakete können dagegen nur für den innerhalb Deutschlands und den EU-Versand freigemacht werden.
DHL bietet gegen einen Aufpreis von 3,- Euro auch die Abholung zu Hause an. Diese kann ebenso online gebucht werden.
Ab 4 Sendungen ist sie kostenfrei.

Paketshopnetz und Packstationen
Andere Dienstleister, wie z.b. Hermes oder GLS setzen nicht auf technische Lösungen, die 24 Stunden verfügbar sind. Hermes hatte 2004 ein Pilotprojekt gestartet, mit dem sogenannte „Parceldepots“ eingerichtet werden sollten. Allerdings wurde dieses Projekt dann nicht weiter verfolgt. Hermes und auch GLS setzen eher auf ihr „Paketshopnetz“.
Die Annahmestellen für Päckchen und Pakete sind hier in Ladengeschäften beherbergt, die längere Öffnungszeiten haben, beispielsweise Kioske oder Tankstellen.

Hermes und UPS bieten, wenn es gewünscht wird, gegen eine Extragebühr eine Abholung an. Die Sendungen kann man dann von jeglichen Orten tagsüber abholen lassen. Nicht zuletzt stehen den Nutzern Packstationen und Paketboxen zur Verfügung.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Logistik, Versender, Onlinehandel allgemein

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