Acht von zehn Apothekern erachten Onlineservices von Apotheken als wichtig

Der aktuelle APOkix des IFH Köln zeigt: Onlineservices für Kunden nehmen aus Apothekersicht einen hohen Stellenwert ein. Neun von zehn Apothekern begrüßen eine Onlineplattform, um Services einfacher anbieten zu können. Die Konjunkturindizes steigen im Februar.

84 Prozent der Apotheker sind der Meinung, dass Onlineservices auch für Apotheken vor Ort von hoher Relevanz sind. Mehr als 90 Prozent gehen davon aus, dass die Bedeutung digitaler Angebote künftig weiter zunehmen wird. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH Köln, für die rund 200 Apothekenleiterinnen und -leiter befragt wurden. Ein Blick auf die bereits angebotenen Onlineservices offenbart, dass viele Apotheken das Thema ernst nehmen und entsprechend handeln: So bietet die Mehrheit der APOkix-Teilnehmer ihren Kunden online die Möglichkeit, Medikamente vorzubestellen (92 %) und sich über die Apotheke und deren Leistungen (85 %) oder Gesundheitsthemen (56 %) zu informieren. Mit dem Angebot von Onlineservices verfolgt die Mehrheit der Apotheker das Ziel, bestehende Kunden zu binden und neue, onlineaffine Kunden zu gewinnen. Jene Apotheken, die bisher nur wenige oder gar keine Onlineservices anbieten, geben zumeist einen zu hohen Aufwand als Grund dafür an.

Onlineplattform für Apotheken stößt auf große Zustimmung

Vor dem Hintergrund dieses Aufwands, erachten es neun von zehn APOkix-Teilnehmern für ihre Apotheke als attraktiv, sich einer bei Apothekenkunden bekannten, apothekenexklusiven Onlineplattform anzuschließen, um Onlineservices anzubieten. Wichtig wäre es dabei aus Apothekersicht, dass Kunden auf der Plattform ihre Stammapotheke hinterlegen können. Zudem legen neun von zehn der Befragten Wert darauf, dass eine solche Onlineplattform unter maßgeblichem Einfluss von Apothekern steht und diese für alle Apotheker in Deutschland zugänglich ist.

Konjunkturindizes weiter im Aufwärtstrend

Die positive Entwicklung der Indizes für die Apothekenkonjunktur setzt sich im Februar fort. Der Index für die aktuelle Geschäftslage steigt auf 89,3 Punkte und kommt damit der neutralen 100-Punkte-Marke, die für eine ausgeglichene Stimmung steht, wieder etwas näher. Auch der Blick in die Zukunft fällt etwas optimistischer aus als in den vergangenen Monaten. So steigt der Index für die erwartete wirtschaftliche Lage in den kommenden zwölf Monaten auf 65,3 Punkte.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 84 Prozent der Befragten finden es wichtig, dass auch Apotheken vor Ort Onlineservices anbieten.
  • 95 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Onlineservices für Apotheken künftig noch relevanter werden.
  • 88 Prozent der Befragten finden es attraktiv, sich einer Onlineplattform für Apotheken anzuschließen, die bei Apothekenkunden bekannt ist und es Apotheken erleichtert, Onlineservices anzubieten.
  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage steigt im Februar auf 89,3 Punkte.
  • Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftslage steigt im Februar auf 65,3 Punkte

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Über den APOkix

Der Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH Köln ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaberinnen und -inhaber zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Für den APOkix im Februar wurden im Zeitraum vom 04.02.2019 bis zum 17.02.2019 233 Apothekenleiterinnen und -leiter online befragt. Die APOkix-Teilnehmer stammen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren sowohl größere als auch kleinere Apotheken, wie auch Apotheken in städtischen und ländlichen Gebieten. Die Zusatzfrage in diesem Monat behandelte das Thema „Importquoten“. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag. Die aktuellen APOkix-Ergebnisse können unter www.apokix.de kostenfrei heruntergeladen werden.

 

 

 



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