Furcht vor hartem Brexit: DHL stellt wöchentlich neue Mitarbeiter ein

Wenn Großbritannien am 29. März ohne Abkommen aus der EU austritt, droht Chaos. Der Logistik-Dienstleister DHL sorgt schon einmal vor und stellt wöchentlich etliche Mitarbeiter ein. Sie sollen in einem speziellen Bereich eingesetzt werden.

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Ein ungeordneter Brexit bereitet vielen Unternehmen Sorgen. So manch eines bereitet sich auf den Ernstfall vor, DHL zum Beispiel. Der Logistik-Dienstleister stellt seit drei Monaten wöchentlich 50 neue Mitarbeiter ein, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Die Rekrutierungsaktion hat den Zweck, Hilfskräfte an DHL-Drehkreuzen einzusetzen, wo sie die Zollabwicklung übernehmen sollen. Laut Chef John Pearson wolle die Firma von einem harten Brexit nicht kalt erwischt werden. Sollte dieser tatsächlich Realität werden, müssen die Unternehmen hierzulande mit Zolltarifen und Warenfertigungsverfahren rechnen.



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