Britischer Click-and-Collect-Anbieter Doddle expandiert in die USA

Mit seinem Click-and-Collect-Service ist der britische Dienstleister Doddle zu Hause erfolgreich. Nun führt er ihn auch in den USA ein und verspricht sich gute Ergebnisse. Dabei stützt sich das Unternehmen auf statistische Werte.

Britischer Click-and-Collect-Anbieter Doddle expandiert in die USA

Der britische Dienstleister Doddle verdient sein Geld mit einem simplen, aber effektiven Click-and-Collect-Service. Er betreibt kiosartige Anlaufstellen, wo Kunden Online-Bestellungen abholen oder Retouren abgeben können. Wer als Händler mit Doddle zusammenarbeitet, stellt seinen Shop-Besuchern diese Fulfillment-Option beim Online-Check-out neben der Standardlieferung zur Verfügung. Zu Hause in Großbritannien läuft das Geschäft gut, weshalb Doddle expandiert. Laut eDelivery hat der Dienstleister seinen Service auch in den USA eingeführt.

Click-and-Collect-Service in USA besonders beliebt

Der Grund für das Engagement in den Vereinigten Staaten dürfte damit zusammenhängen, dass der Click-and-Collect-Service dort besonders beliebt ist. Rund 70 Prozent der Online-Shopper nutzen ihn. Doddle hat bekannt gegeben, dass sein Service allen US-amerikanischen Einzelhändlern zur Verfügung stehe. Wie viele Standorte es im Land gibt, ist jedoch unbekannt. Nach eigenen Aussagen sollen aber nicht nur Online-Händler von dem Click-and-Collect-Service profitieren, sondern auch stationäre Läden, die eine solche Doddle-Station enthalten. Dabei stützt sich der britische Dienstleister auf statistische Daten, denen zufolge 58 Prozent der Kunden, die an so einer Anlaufstelle entweder Bestellungen abholen oder Retouren abgeben, dann auch im Geschäft einen Kauf tätigen.

Verändertes Einkaufsverhalten

„Die Art und Weise, wie wir einkaufen, hat sich dramatisch verändert – und ändert sich auch weiterhin“ rechtfertigt CEO Tim Robinson den Service. „Verbraucher bewegen sich fließend zwischen Online- und Offline-Einkäufen, getrieben von Geschwindigkeit, Komfort und Wert. Aber wir haben gesehen, dass ein Großteil der Einzelhandelsbranche immer noch in Silos denkt und sich entsprechend benimmt. Wir wollen Einzelhändlern helfen, diese Kluft zwischen ihrer Online- und Offline-Welt zu überwinden.“ Dem Unternehmen gehe es darum, ein besseres Ökosystem im Einzelhandel zu schaffen. „Durch unsere Technologie und unsere Partner können wir jedem Stakeholder im Einzelhandel – von Marken über Logistikdienstleister bis zu Kunden – dabei helfen, in einer immer komplexer werdenden und herausfordernden Landschaft ein besseres Erlebnis zu erhalten“, so Robinson.



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