Revolution Money demnächst am Start

Schon allein der Name der frisch gegründeten Firma von Steve Case lässt in etwa erahnen, dass etwas Neues auf den Weg gebracht werden soll.

Case, Mitbegründer des US-amerikanischen Dienstleisters AOL, möchte die derzeitigen Online-Bezahlmöglichkeiten mit seinem Unternehmen „Revolution Money“ revolutionieren. Mit diesem kostengünstigen Online-Bezahlsystem sollen Amazon (Flexible Payments Service gegen PayPal) und eBay (PayPal schlägt Googles Checkout) vom Markt zurückgedrängt werden.

Das Grundprinzip ist dem der eBay-Tochter PayPal ähnlich, soll aber mit einem Kreditkartenmodell verbunden werden. Privatpersonen wird der neue Service kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bei Händlern werden 0,5% der Transfersumme berechnet. Zur Zeit sind 1,9% Gebühr bei Transaktionen üblich.

Eine Menge Kapital und Know-How steht hinter Revolution Money
Mit AOL als Partnerunternehmen soll das Bezahlsystem, das momentan noch in der Testphase ist, dann umgesetzt werden. Hauptinvestor ist das Investmentunternehmen Revolution LLC an dem Case einen 500 Millionen US-Dollar-Anteil hält. Interessanter „Zufall“: Philippe Bourguignon, Mitglied des eBay-Vorstandes seit 1999, war Vizepräsident von Revolution Resorts, einer Tochter von Revolution LLC. Weitere Förderer sind die zweitgrößte Bank der Welt, Morgan Stanley, und der amerikanischen Bankenriese Citigroup.

Revolution Money demnächst am Start was last modified: by
Ellen (Redakteur)

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



Kategorien: Bezahldienste

Schlagworte:, , , ,