mobile.de und eBay Motors fahren zweigleisig

Mobile.de kennt mittlerweile jeder der sich im Netz aufhält und für Autos interessiert. Es ist eine Vermittlungs-Plattform für Kraftfahrzeuge. 36 Millionen Besucher besuchen monatlich Mobile.de, 1,2 Millionen Autos werden ständig auf den Seiten der Plattform angeboten. 30 000 kommerzielle Händler sind unter den Verkäufern.

Auch ist mobile.de vor Kurzem zur besten Online-Plattform für den An- und Verkauf von Autos gewählt worden. Bewerber treten mit dem Verkäufer in Verbindung, nehmen das Auto in Augenschein, und kaufen es vor Ort. Denn – Auktionen von kompletten Autos sind in der Republik nicht besonders beliebt. Die Interessenten lassen sich im Internet zwar gerne Autos vermitteln, doch wenn es um den Online-Einkauf geht, dann sind nur Ersatzteile gefragt.

So ist nun der Handel genauestens aufgegliedert: Ersatzteile von eBay Motors und komplette Wagen über mobile.de anschauen um sie dann vor Ort zu erwerben. Da das Versteigerungsmodell bei Kfz-Teilen sehr gut verläuft, will man dieses jetzt untermauern. Peter F. Schmid, Geschäftsführer der mobile.de & eBay Motors GmbH, „Ein gigantischer Wachstumsmarkt. eBay Motors soll funktionieren wie der Anzeigenteil einer Zeitung – nur aktueller und komfortabler für den Nutzer.“

Von kostenpflichtigen Inseraten für Privatpersonen hält Schmid aber Abstand: „Das Thema ist für uns jetzt erstmal lange Zeit vom Tisch“. Nach drei Jahren als Besitzer von mobile.de hat die eBay-Führungsetage eingesehen, dass das, was sonst bei allen Online-Artikeln klappt, nämlich ein Klick und der Kauf ist perfekt – nicht bei Kraftfahrzeugen umzusetzen ist. Es sei denn es handelt sich um Oldtimer, hier funktioniert der Online-Verkauf auf eBay Motors.

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Ellen (Redakteur)

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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