Händlerbund unterstützt E-Commerce-Unternehmen mit B2B-Marktplatz

Online-Händler erhalten weitere Unterstützung. Diese kommt vom Händlerbund selbst, der eine B2B-Plattform an den Start gebracht hat. Früher oder später soll sie allen Unternehmen offenstehen. Momentan profitieren jedoch nur ausgewählte Partner und Mitglieder von dem Portal.

Händlerbund unterstützt E-Commerce-Unternehmen mit B2B-Marktplatz
Händlerbund unterstützt E-Commerce-Unternehmen mit B2B-Marktplatz – pixabay.com ©geralt (Creative Commons CC0)

Das E-Commerce-Geschäft ist für Online-Händler nicht immer einfach, besonders für die kleineren unter ihnen. Sie will der Händlerbund künftig mit einer B2B-Plattform unterstützen, wie Onlinehändler-news berichtet. Das Portal heißt schlicht HB Marketplace und befindet sich gerade in der Beta-Phase, in der lediglich ausgewählte Mitglieder und Partner ihre Produkte anbieten dürfen. Früher oder später soll die B2B-Plattform aber allen Händlern zur Verfügung stehen.

Eigene Produkte im Angebot des Marktplatzes

Das vorrangige Ziel des Händlerbunds ist es, für die E-Commerce-Unternehmen Möglichkeiten zu schaffen, das eigene Geschäft stärker zu professionalisieren. „Was wir vor zehn Jahren mit einem Faxgerät und einer handvoll Mitarbeitern begonnen haben, ist heute ein riesiges Netzwerk geworden. Genau das bilden wir jetzt als HB Marketplace ab und stellen es der Community zur Verfügung“, zitiert Onlinehändler-news COO Tim Arlt. Neben externen Unternehmen wird auf dem B2B-Markplatz auch der Händlerbund selbst seine Produkte verkaufen. Dazu zählen zum Beispiel Mitgliedschaftspakete, das Onlinehändler Magazin oder Veranstaltungstickets.

Verkaufsprovision hängt von Kategorie ab

Wer über den B2B-Marktplatz seine Ware verkauft, zahlt keine Grundgebühr. Allerdings verlangt der Händlerbund eine Provision, die je nach Kategorie unterschiedlich ausfällt. Mit fünf Prozent müssen Händler rechnen, die Geräte und Elektronik verkaufen. Etwas tiefer in die Tasche greifen Software-Anbieter. Sie zahlen 20 Prozent Provision, während die Kategorie der physischen Produkte mit 12 Prozent dazwischen liegt. Für Käufer stehen gleich drei Zahlungsoptionen zur Verfügung: PayPal, Kreditkarte und Lastschrift.