Luupo.de mit gebührenbasiertem Bietmodell für Käufer

Immer wieder versuchen Unternehmer an den Erfolg von eBay anzuknüpfen dem und dem Online-Auktionshaus Konkurrenz zu machen. Nun ist seit gestern wieder einmal die Schlagzeile „Neuer eBay-Konkurrent am Start“ in der Presse zu lesen.

Das neue Online-Auktionshaus heißt Luupo.de und hat als ersten großen Händler den Potsdamer Onlineshop Notebooksbilliger.de als Händler gewinnen können. Die C & P Network Consulting GmbH (notebookbilliger.de) hat ein ein Umsatzvolumen von über 50 Mio. Euro jährlich.

Bei Luupo.de heißt es nicht hochsteigern, aber auf den Preissturz warten, doch ist auch die Idee der Rückwartsauktionen nichts Neues, denn mit Azubo und Hood gibt es bereits zwei deutsche Unternehmen, die Rückwärtsversteigerungen anbieten.

Aber auch hier war der Erfolg bislang durchaus messbar. Eine Neuerung bei Luupo.de ist ein für Käufer gebührenbasiertem Bietmodell, d.h. für 49 Cent kaufen die Benutzer einen „Luupo“, durch den der Preis des gewünschten Artikels um 40 Cent gesenkt wird. Bei LUUPO kann man in zwei Systemen Artikel erwerben. Einziger Unterschied, beim Sofortkauf kann der Nutzer den Artikel zum aktuellen Preis sofort kaufen. Beim Gewinnkauf geht das nicht, sondern der Preis fällt wie ober beschrieben.

Die Vielzahl der Käufer soll die Preise dann ins Stürzen bringen und am Ende erhält entweder derjenige den Zuschlag, der den Artikel sofort kauft oder aber mit seinem »Luupo« den Angebotspreis auf 0 Euro drückt. Das Funktionsprinzip klingt auf den ersten Eindruck ein wenig kompliziert und umständlich und es bleibt abzuwarten, ob genügend Käufer bereit sein werden, auf den ersten Blick für das Bieten zu bezahlen.

Übrigens: Rückwärtsauktionen gibt es auch für eBay: http://www.fixmod.de
Hier gibt es eine kleine Übersicht der laufenden Rückwärtsauktionen bei eBay.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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