Betrugsmethoden im Onlinehandel

Zum Erkennen und Schutz vor Onlinebetrug hier die fünf gängigsten Betrugsmethoden, und wie man sich eventuell davor schützen kann:


Die Markenpiraterie:
Bei angebotenen Markenartikeln, sollte man von dem privaten Verkäufer Quittungen für die Artikel anfordern. Grundsätzlich gilt, bei außergewöhnlich günstigen Angeboten stets Misstrauen walten lassen. Zweifeln sollte man ebenso beim Handel mit Verkäufern aus Übersee, Asien und den ehemaligen Ostblockstaaten oder wenn der Versteigerer kaum Bewertungen hat, noch nicht lange bei eBay angemeldet ist und die gewünschten Artikel in großen Mengen anbietet.

Problem der Scheinverkäufe:
Nach Vorabzahlung wird keine Ware geliefert und der angegebene Kontakt stellt sich zudem als Scheinadresse heraus.
Hier vor allem im Vorfeld auf das Bewertungsprofil des Verkäufers achten. Hat der Händler anfangs nur mit Billigartikeln gehandelt und versteigert nun auf einmal beispielsweise erstklassige Flachbildfernseher, ist Misstrauen geboten.
Angebote des Verkäufers, eBay bei der Ausführung des Geschäftes zu umgehen, sollte man auf jeden Fall unterlassen. Im Schadensfall Anzeige erstatten und den von eBay gebotenen Käuferschutz nutzen.

Der Identitätsdiebstahl:
Die Online-Piraten melden sich unter dem Namen eines nichts ahnenden Dritten an oder missbrauchen den eBay-Account eines Nutzers für ungesetzliche Transaktionen. In dem Fall das Online-Auktionshaus eBay in Textform auf den Missbrauch hinweisen und die Polizei einschalten. Partnern bei Auktionen niemals zusätzliche persönliche Daten, wie z.B. das Geburtsdatum übermitteln.
Zusätzlich immer den eBay Sicherheitsschlüssel nutzen: Das für 5 Euro erwerbbare Gerät generiert einen sechsstelligen Einmal-Kode zur sicheren Anmeldung.

Dreiecksbetrug:
Der Gauner veräußert einen Artikel an einen Käufer (1), der den Kaufpreis an einen zweiten Nutzer (2) transferieren soll. Von Nutzer 2 hat der Betrüger den gleichen Artikel erhandelt.
2 beliefert nach Eingang der Zahlung an den Betrüger, der danach verschwindet – deshalb sollten Zahlungen immer nur an den wirklichen Verkäufer erfolgen.
Besser noch: einen zuverlässigen Treuhandservice für den Zahlungsverkehr einsetzen.

Der Fall des Geldtransfer-Betruges:
Der Käufer zahlt sein Geld bei einem Treuhandservice ein, der aber leider real nicht existiert oder er wird vom Verkäufer aufgefordert, einen Bargeldtransfer-Service zu nutzen.
Dann aber wartet er vergebens auf die Auslieferung.
Bezahlungen nur über die von eBay empfohlenen Adressen abwickeln, die man unter findet. Zudem sollte man bei Online-Geschäften keinesfalls Bargeldtransfer-Dienstleistungen als Zahlungsoption anwenden.

Betrugsmethoden im Onlinehandel was last modified: by

Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

Beitrag teilen:



Kategorien: Gesetz, Sicherheit

Schlagworte:, , , , ,