Singles Day: Alibaba stellt erneut Rekord auf

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Um sich in diesem Jahr ein weiteres Mal zu steigern, setzte Alibaba beim «Singles Day» auf neue Technologien. Diese Strategie ging auf. Denn der Online-Gigant übertraf das Ergebnis von 2016 bereits um die Mittagszeit. Einen ähnlichen Erfolg feierte einer seiner schärfsten Konkurrenten im Land.

Als Alibaba vor acht Jahren begann, am «Singles Day» große Rabatte zu gewähren, ahnte noch keiner, dass dieser Tag zu einem solch berauschenden Shopping-Festival werden würde. Von Jahr zu Jahr steigen nicht nur die Erwartungen der Konsumenten, sondern auch der Händler. Und tatsächlich gelingt es diesen, sich jedes Mal zu verbessern. Vor allem Alibaba eilt von Rekord zu Rekord. Nachdem der chinesische Internet-Riese ihn 2016 schon kurz nach 15:19 Uhr gebrochen hatte, wollte er in diesem Jahr sich selbst ein weiteres Mal übertreffen. Dafür setzte er im Vorfeld auf neue Technologien, zu denen neben Virtual und Augmented Reality auch das Bezahlen per Gesichtserkennung zählen. Die Mühe hat sich gelohnt. Denn auch dieses Jahr fuhr der Online-Gigant aus Hangzhou ein überragendes Ergebnis ein.

Singles Day: Alibaba stellt erneut Rekord auf

Singles Day: Alibaba stellt erneut Rekord auf
pixabay.com ©3dman_eu (Creative Commons CC0)

JD.com bricht eigenen Rekord nach den ersten 30 Minuten

Bis zur Mittagszeit setzte Alibaba bereits umgerechnet 15,7 Milliarden Euro um, womit der Rekord vom Vorjahr Geschichte wurde. Am Ende des Tages waren es schließlich 21,8 Milliarden Euro, über die sich der Internet-Riese freuen durfte. Ähnlich erging es dem Konkurrenten JD.com, der ebenfalls einen eigenen Rekord aufstellte. In den ersten 30 Minuten sorgte vor allem der Verkauf von Klimaanlagen für Umsatz. Rund 65 Millionen Euro erwirtschaftete der Online-Händler mit den Geräten. Das entsprach dem Gesamtergebnis vom Vorjahr. Händlerübergreifend erfreuten sich vor allem Lebensmittel großer Beliebtheit. Die Bestellungen stiegen im Vergleich zu 2016 um 350 Prozent. Eine große Nachfrage bestand zudem nach Rasierern, von denen im Schnitt 150.000 in der Stunde gekauft wurden. In der gleichen Zeit gingen 100.000 Mikrowellen über die digitale Ladentheke.

Zum Abschluss eine Party

Viele Konsumenten bereiteten sich auf das Event genauso vor wie die Händler. Sie warteten mit den Einkäufen, bis die Produktpreise am «Singles Day» nach unten gingen. Dann verfielen sie regelrecht in einen Shopping-Rausch, wobei die meisten per Smartphone ihre Ware bestellten. Von den Alibaba-Kunden waren es insgesamt 92 Prozent, die diesen Weg wählten. Um das Event abzurunden veranstaltete der Online-Gigant eine große Party, zu der viele Prominente kamen. Schon am Vorabend traten Sänger Pharrell Williams und Schauspielerin Nicole Kidman zusammen mit CEO Jack Ma bei einer Fernsehgala auf, um öffentlichkeitswirksam für den «Singles Day» zu werben. Auch das ist ihnen gelungen.

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