Otto integriert Paydirekt früher als geplant

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Erst kürzlich durfte sich Paydirekt darüber freuen, dass Afterbuy den Bezahldienst integriert hatte. Nur wenige Tage später kann dieser nun auch Otto ins Boot holen. Dabei sollte es viel später zu einer Kooperation zwischen den beiden kommen.

Die letzten zwei Jahre waren für Paydirekt alles andere als leicht. Der Bezahldienst der Banken und Sparkassen konnte nicht so durchstarten, wie es die Finanzinstitute dahinter wollten. Doch allmählich nimmt er Fahrt auf. Immer mehr Händler akzeptieren Paydirekt als Zahlungsmittel, sodass sich ihre Zahl seit Jahresbeginn mittlerweile verdreifacht hat. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ist es dem Dienst nun gelungen, auch Otto als Partner zu gewinnen.

Otto integriert Paydirekt früher als geplant

Kooperation startet früher als geplant

Wer bei dem Einzelhändler einkauft, kann ab sofort mit Paydirekt von seinem Girokonto bezahlen. „Als kundenorientierte Unternehmen haben wir den Anspruch, neben dem nach wie vor sehr beliebten Kauf auf Rechnung weitere Bezahlmöglichkeiten anzubieten, wobei Paydirekt insbesondere mit höchsten Sicherheitsstandards überzeugen kann“, kommentiert Marketingvorstand Marc Opelt die Kooperation. Damit ist Otto das erste Unternehmen der Otto Group, das sich für eine Partnerschaft mit Paydirekt entschieden hat. Geplant war sie schon im Sommer, allerdings einigten sich die Parteien damals auf einen späteren Zeitpunkt. Nun ist es deutlich früher dazu gekommen, wie Paydirekt-Geschäftsführer Helmut Wißmann zugibt.

Anteil hochkarätiger Partner liegt bei 20 Prozent

Für den Payment-Anbieter stellt die Kooperation mit Otto einen großen Erfolg dar. Laut Wißmann ist es dadurch gelungen, den Anteil in der Spitzengruppe der E-Commerce-Händler in Deutschland auf 20 Prozent anzuheben. Zu diesen hochkarätigen Partnern dürfte auch Afterbuy gehören. Der Anbieter für Komplettlösungen im Online-Handel integrierte Paydirekt erst vor wenigen Tagen. Neben diesen Erfolgen darf der Bezahldienstleister auf auf frisches Geld hoffen. Bislang ist nur die Summe (300 Millionen Euro) bekannt, während es zu den Investoren noch keinerlei Informationen gibt.

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