Online-Geschäft wächst weiter: Otto Group legt aktuelle Zahlen vor

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Für die Otto Group läuft es gut. Nach Umsatzsteigerungen in dem Geschäftsjahr 2016/17 konnte der Konzern 2017/18 dort anknüpfen, wo er aufgehört hat. Die Halbjahresbilanz fällt durchweg positiv aus. Dabei verdankt das Unternehmen sein Wachstum überwiegend dem E-Commerce.

Nicht jeder Einzelhändler hat es im Internet-Geschäft leicht. Die Otto Group scheint sich jedoch gut eingerichtet zu haben. Einen Erfolg verzeichnete das Unternehmen bereits in dem Jahr 2016/17, als die Online-Umsätze auf fünf Milliarden Euro kletterten. International betrug der E-Commerce-Erlös sogar sieben Milliarden Euro. In diesem Jahr macht der Konzern genauso weiter. Die Halbjahresbilanz sieht überwiegend positiv aus. Der Online-Händler Otto konnte um sieben Prozent wachsen, indem er 2,75 Milliarden Euro erwirtschaftete.

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Sortiment-Erweiterung soll bis 2020 anhalten

Der Erfolg ist das Ergebnis großer Investitionen. Otto erweiterte das Sortiment und integrierte externe Partner, sodass die Produktpalette in nur wenigen Monaten auf 2,3 Millionen anwuchs. Doch die Ambitionen sind noch viel größer. Nach eigenen Angaben will der Online-Händler seine Artikel-Zahl bis 2020 verdoppeln. Neben Otto konnten auch die anderen Firmen der Otto Group ihre Leistung steigern. Das gilt vor allem für das Mode-Start-up «About You», das bereits im letzten Geschäftsjahr 135 Millionen Euro umsetzte. Diese Summe konnte es jetzt verdoppeln, obwohl weitere sechs Monate bleiben. Ebenfalls gut abgeschnitten hat Bonprix, das mittlerweile in 30 Ländern Handel treibt. Sein Wachstum beträgt nach Abschluss der Halbjahresbilanz drei Prozent.

Weitere Investitionen in die digitale Transformation

Aus der Konzerngruppe ragen außerdem Hermes mit einem 12- und Eos mit einem 10-prozentigen Plus heraus. Nicht ganz so hoch, aber immer noch sehenswert sind die Zahlen von Crate-and-Barrel (5 Prozent) und der Witt-Gruppe (6 Prozent). Damit das so bleibt, will Otto-Group-Vorsitzender Alexander Birken in den nächsten Jahren weiter in die Digitalisierung investieren. Zudem soll der Konzern mehr mit strategischen Partnern zusammenarbeiten.

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