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PayPal aktualisiert seine Nutzungsbedingung und informiert über eine Firmenübernahme

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Auch in diesem Jahr hat PayPal viel vor. Der Bezahl-Dienstleister will expandieren und Kunden auch dabei helfen, ihre Haushaltsrechnungen zu begleichen. Um in diesem Bereich Fuß zu fassen, übernimmt er ein strategisch wichtiges Unternehmen. Bevor der Deal aber zum Abschluss kommt, aktualisiert der Konzern vorher noch seine Nutzungsbedingung.

Ohne Struktur und Ordnung funktioniert das Geschäft nicht. Das weiß PayPal nur zu genau. Deshalb aktualisiert der Bezahldienst-Anbieter wie in jedem Frühling zum 27. April die Nutzungsbedingungen, Datenschutzgrundsätze sowie Käufer- und Verkäuferrichtlinien. Darüber hat er seine Kunden bereits jetzt informiert. Große Änderungen ergeben sich durch die Maßnahmen nicht. Stattdessen versucht PayPal, sich in den jeweiligen Textabschnitten klar ausdrücken. So betont das Unternehmen zum Beispiel, dass das Guthaben der Kunden auf ihren Kunden E-Geld darstellt, das nach europäischem Recht nicht verzinst werden darf. Und erlaubt ist es deswegen nicht, weil es keine Einlage darstellt, sondern ein alternatives Zahlungsmittel.

PayPal aktualisiert seine Nutzungsbedingung und informiert über eine Firmenübernahme

Regelungen zur Vertragslaufzeit und Kontoschließung

Um klaren Ausdruck bemüht sich das Unternehmen auch bei den Regelungen der Vertragslaufzeit und Kontoschließung, zu denen es nun heißt: „Wir können Ihr PayPal-Konto jederzeit mit einer Frist von 2 Monaten schließen. Außerdem können wir Ihr PayPal-Konto fristlos schließen, wenn Sie gegen eine Regelung dieser Nutzungsbedingungen verstoßen und/oder wir zur Schließung des PayPal-Kontos gemäß Ziffer 10.2 berechtigt sind, wenn Sie sich für einen Zeitraum von 3 Jahren nicht in Ihr PayPal-Konto eingeloggt haben oder wenn wir den begründeten Verdacht haben, dass auf Ihr PayPal-Konto ohne Ihre Autorisierung zugegriffen worden ist.“ Ansonsten haben Händler bei der Aktualisierung nichts zu befürchten. Das gilt auch für die Kunden, die mit dem Bezahldienst Waren erwerben oder Dienstleistungen begleichen. Ihr Käuferschutz bleibt weiterhin garantiert und erfolgt noch immer gemäß der bisher geltenden Fristen.

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Aber nicht nur seinen Kunden hat PayPal Neuigkeiten zu verkünden. Wie das Unternehmen mitteilt, will der Konzern zukünftig seinen Nutzern auch dabei helfen, Haushaltsrechnungen zu bezahlen. Deswegen übernimmt er für 233 Millionen US-Dollar das Unternehmen TIO Networks, das sich um die Verwaltung von Betriebskostenabrechnungen kümmert. Um diese zu begleichen, werden PayPal-User schon bald Bezahl-Stationen nutzen können. Zu welchem Zeitpunkt das möglich ist, steht noch nicht fest. Bis jetzt heißt es lediglich, dass PayPal die Übernahme noch in diesem Jahr über die Bühne bringen will.