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Technik-Trends die das Marketing 2017 verändern werden – und Hypes die es nicht tun

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Der Januar ist vorbei und wir sind endgültig in 2017 angekommen. Zeit einen Blick auf aktuelle Trends zu werfen. Wie werden Chatbots, Virtual Reality (VR) und die neuesten Entwicklungen der großen Social Media Netzwerke den Alltag in der Retailbranche in diesem Jahr verändern? Sara Spivey, CMO bei Bazaarvoice, gibt ihren ganz persönlichen Ausblick auf die Entwicklungen der kommenden Monate.

Chatbots verlieren an Bedeutung. Unternehmen erkennen, dass für den Zugewinn an Effizienz die Relevanz und Personalisierung auf der Strecke bleiben.

Chatbots werden selbstverständlich nicht komplett verschwinden – Unternehmen werden jedoch genau überlegen, wann sich ein Einsatz der automatisierten Helfer lohnt. Viele Unternehmen haben Bots implementiert, die jedoch in einzelnen Bereichen der User Experience schaden. Automatisierte Lösungen werden zwar nach wie vor zum Einsatz kommen, aber nicht auf breiter Front. Marketingverantwortliche werden erkennen, dass die menschliche Interaktion entscheidend für die Kundengewinnung und -bindung ist.

Facebook Live, Snapchat, Instagram Stories und Periscope verändern die Marketing- und Anzeigenbranche 2017 am Stärksten.

Konsumenten wollen nicht nur beobachten, sondern aktiv teilnehmen. Marketingstrategien, die es Nutzern erlauben Teil einer Kampagne zu sein, gewinnen daher deutlich an Attraktivität. Plattformen wie Facebook Live, Periscope, Snapchat und Instagram Stories machen sich dieses immer beliebter und interessanter werdende Marketingkonzept zu Nutze. Der Trend zur aktiven Teilnahme ist nicht nur innerhalb der Zielgruppe der Millenials zu finden, dennoch sind und bleiben sie die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung.

Technik-Trends die das Marketing 2017 verändern werden – und Hypes die es nicht tun

Technik-Trends die das Marketing 2017 verändern werden – und Hypes die es nicht tun

Virtual Reality hat keinen maßgeblichen Einfluss auf den Retail-Markt, so lange es keine stichhaltigen Daten gibt, die eine nachweisbare und nachhaltige Monetarisierung belegen.

Virtual Reality ist mit Sicherheit eine der interessantesten Entwicklungen, die 2016 ihren Durchbruch hatten – trotzdem ist es nach wie vor fraglich, wie die Technologie zu mehr Abverkäufen im Einzelhandel führen kann. Kunden, die beispielsweise Oculus Rift im Laden nutzen, interessieren sich für die Technik und neue Erfahrung, aber zusätzlichen Abverkauf bei Kleidung und anderen Produkten generieren Virtual Reality-Lösungen kaum. Aktuell sehen wir eine zu große Diskrepanz zwischen Interesse und Neugier an der neuen Technologie und einer tatsächlichen Kaufabsicht für die Produkte. Darüber hinaus ist der Einsatz von Virtual Reality-Technologie eine sehr kostspielige Marketingmethode. Erst wenn sich VR weiter etabliert, wird es einen größeren Einfluss im stationären Einzelhandel haben. Konsumenten wünschen sich durchaus eine interaktive, greifbare Erfahrung – noch sehe ich die Verbindung zwischen VR-Aktivierung und Verkäufen jedoch nicht.

Marketingverantwortliche sollten weniger Zeit in das Sammeln und Auswerten von Daten investieren und sich darauf konzentrieren, was die Erkenntnisse tatsächlich für den Konsumenten bedeuten.

Im Bereich Marketing werden viele Tools und Technologien angewendet und mehr Geld investiert, um Daten zu erheben und eine Menge vermeintlich wichtiger Fakten daraus abzuleiten. Aber werden diese Erkenntnisse von Unternehmen tatsächlich berücksichtig? Interessiert es die Konsumenten, was die Auswertung ergeben hat? In den meisten Fällen ist die Antwort: Nein! Konsumenten interessieren sich für den tatsächlichen Nutzen der Daten. Es ist daher wichtig, die Datenanalyse so in die Marketingstrategie zu integrieren, dass relevante und zielgerichtete Erlebnisse geschaffen werden können.

Was verändert die Marketingbranche 2017 am meisten?

Marketingverantwortliche versuchen mittlerweile alles und jeden mit unterschiedlichen Tools und Systemen zu messen und ein analytisches Schema dahinter abzuleiten. Das führt unweigerlich zu einem Übermaß an Daten, die keine Bedeutung oder praktischen Nutzen haben. Mit dem Überfluss an automatisierten Lösungen die Daten erheben, ist ein Punkt der Informationssättigung erreicht. Man braucht beispielsweise keine 25.000 Einzeldaten über den Konsumenten, sondern die 12 relevanten, die ihr Einkaufsverhalten am besten beschreiben. Marketingverantwortliche werden bald feststellen, dass sie aus den gesammelten Daten die wichtigsten Erkenntnisse ableiten müssen, um daraus spannende, umsetzbare und kreative Strategien ableiten zu können, welche die Zielgruppe effizient ansprechen.

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