Immer mehr eBay Händler nutzen REPRICING! Sie auch?



E-Commerce-Fachbegriffe: Werden sie von den Verbrauchern verstanden?

Keine Kommentare

Die digitale Umgestaltung geht immer schneller voran und zieht entscheidende Veränderungen nach sich. Sie hat auch großen Einfluss auf unsere Sprache: Wer kannte vor 10 Jahren schon Wörter wie „Phablet“ oder „Big Data“?

Wer sich nicht in Expertenkreisen bewegt, stößt schnell an seine Grenzen, wie das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest herausfand. Kurz gesagt: Viele digitale Fachwörter sind den meisten Bundesbürgern fast unbekannt, wie beispielsweise Wearables, mCommerce oder Internet der Dinge.

Die Redaktion von Ottogroupunterwegs wollte wissen: Gilt das auch für den E-Commerce? Schließlich geben mehr und mehr Menschen Geld beim Einkauf im Internet aus, knapp 47 Milliarden Euro im Jahr 2015, so die jüngsten Berechnungen des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. Das entspricht einem Wachstum von gut 12% gegenüber dem Vorjahr, was bedeutet, dass der E-Commerce boomt und für den Konsumenten immer bedeutsamer wird.

E-Commerce-Fachbegriffe: Werden sie von den Verbrauchern verstanden?

E-Commerce-Fachbegriffe: Werden sie von den Verbrauchern verstanden?

Mit dem Marktforschungs-Anbieter Appinio hat die Redaktion 1.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 14 und 65 Jahren eine Liste mit 11 Begriffen an etablierten E-Commerce-Ausdrücken vorgelegt und gefragt, ob sie diese soweit kennen, dass sie diese auch erklären könnten.

Das Ergebnis:

  • Mit 71,7% ist Mobile Payment der bekannteste E-Commerce-Begriff bei den Befragten. Smartphones, Tablets & Co. Haben damit ihren Platz in der mobilen Einkaufs-Welt gefunden.
  • Vielen Umfrage-Teilnehmern ist auch die Virtuelle Anprobe vertraut, die mit einem Bekanntheitsgrad von rund 63,4% auf Platz 2 liegt. Und das, obwohl sich bis dato keine Lösung flächendeckend durchsetzen konnte.

Die übrigen Begriffe können die 50% Hürde nicht überschreiten:

  • Mobiler Paketschein (45,8%) und Same Day Delivery, die taggleiche Lieferung mit 43,8%, zählten noch zu den bekannteren Ausdrücken.
  • Zu den Schlusslichtern gehören Curated Shopping (6,2%), eine Art persönlicher Beratung, Retargeting (10,9%) und Customer Journey mit 15,6%. [Customer Journey ist ein Begriff aus dem Marketing und benennt die einzelnen Zyklen, die ein Kunde absolviert, vor der Kaufentscheidung].

Die Ergebnisse zeigen zum einem, dass viele Begriffe unter der Wahrnehmungsschwelle der Umfrageteilnehmer liegen. Geht es allerdings um Verbraucherthemen wie Virtuelle Anprobe, Mobile Payment, Same Day Delivery, Themen, die die Konsumenten unmittelbar betreffen, ist der Kenntnisstand im Schnitt jedoch gut ausgebildet.

Ähnliche Beiträge

B2B-Versender bleiben 2016 in unsicherem Umfeld auf Wachstum... Der B2B-Versandhandel zeigt sich mit seiner aktuellen Lage zufrieden: 55,0 Prozent der B2B-Versandhändler schätzen ihre Geschäftssituation als gut oder sehr gut ein. Im Vergleich zum Vorjahr 2014 ents...
bevh fordert Einhaltung umfangreicher Maßnahmen zur Qualität... bevh fordert Einhaltung umfangreicher Maßnahmen zur Qualitätssicherung auf Marktplätzen Während beim Import chinesischer Waren durch europäische E-Commerce-Händler umfangreiche Qualitätssicherungs...
Geoblocking, das Ende der Vertragsfreiheit: EU-Kommission wi... Im Mai hat die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Digitalen Binnenmarkt-Initiative den angekündigten Vorschlag einer Verordnung gegen das sogenannte „Geoblocking“ vorgelegt. Danach sollen Onlinehä...

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *